Wir sind das Volk.

Zwei aus dem Volk sagen ihre Meinung.

Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)!

with 280 comments

Liebe Ursula v.d. Leyen, liebe Bundesregierung,

der heutige Tag war zwar ziemlich frustrierend: Das Gesetz, gegen das wir – die vielbeschworene Community – so intensiv gekämpft haben, ist erst mal beschlossen!

Aber das ist ein guter Zeitpunkt für eine Zäsur:

Wenn ich so die letzten Wochen zurückblicke bin ich Ihnen eigentlich sehr dankbar. Während Sie in dieser Zeit anscheinend nichts dazugelernt haben, haben diese Wochen meine Sicht auf viele Dinge dramatisch geändert:

Ich bin jetzt 42 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Söhne (9 und 11 Jahre). Beruflich bin ich selbstständig und habe vor 5 Jahren eine Firma gegründet, die mittlerweile 5 Festangestellte hat. Politisch war ich bis jetzt nicht sonderlich aktiv, bin aber immer zur Wahl gegangen und habe die CDU gewählt. Dies „zuzugeben“ ist mir jetzt schon fast irgendwie peinlich – das hab ich auch erst in den letzten Wochen „gelernt“.

Dank der systematischen Beschränkungen und Kontrolle der Bürger (speziell im Zusammenhang mit dem Internet) der aktuellen Bundesregierung wuchs mein Interesse (genau genommen meine Verärgerung) an der aktuellen Politik. Den Vogel abgeschossen hat dann schließlich der Vorstoß von Ursula v.d. Leyen, mit offensichtlich unbrauchbaren Methoden Kindesmissbrauch (schwachsinnigerweise Kinderpornografie genannt) bekämpfen zu wollen. Nachdem ich zunächst, wie sicherlich viele andere auch, die Sache vernünftig fand, wurde ich durch einen Blogbeitrag (Danke Alper Iseri auf Basic Thinking) auf die Hintergründe aufmerksam – fing an zu zweifeln und begann mich mit dem Thema zu beschäftigen. Für diesen Anstoß, den ich offenbar gebraucht habe, um mich endlich ernsthaft mit Politik zu beschäftigen, Danke ich ganz besonders Ihnen, Frau v.d. Leyen!

Auch manch anderes habe ich gelernt, wofür ich dankbar bin. So habe ich seit über einem Jahr einen Twitter Account und habe mich ständig gefragt, welchen Sinn diese neue Kommunikationsplattform hat. Jetzt aber weiß ich, dass Twitter sich perfekt für die schnelle Kommunikation zu aktuellen Themen eignet. Auch dafür meinen Dank.

Mein nächster Lernerfolg betraf die Rolle der Presse, sie wurde mir bei dem Kampf gegen die Sperren deutlich vor die Augen geführt. Der Gegensatz von schlecht, oder gar nicht recherchierten Artikeln mit hervorragenden Journalismus ist erst Dank dem (bisher unzensierten) Internet deutlich erkennbar geworden. Getoppt wurde das Ganze durch die unverblümte Beeinflussung der Bevölkerung im Auftrag der Politik durch die Bild Zeitung (Stichwort Gewinner / Verlierer). Alles zusammen hat mir die Augen geöffnet und ich gehe nun viel kritischer mit Presseberichten um – auch dafür vielen Dank!

Auch die bis jetzt für mich immer nur abstrakt vorhandene Lobbyarbeit (Stichwort Deutsche Kinderhilfe oder auch Meinungsumfragen) wurde mir während der letzten Wochen so deutlich vorgeführt, dass mir übel wurde! Immer noch etwas grün im Gesicht auch vielen Dank für diese neue Erfahrung.

Dank des heutigen Tages verstehe ich nun auch endlich, warum eine große Koalition so gefährlich für die Demokratie ist. Wir haben sicherlich den einen oder anderen Abgeordneten der CDU/CSU/SPD überzeugen können, aber bei den Mehrheitsverhältnissen mit einer großen Koalition bestand nie die Chance ernsthaft etwas zu erreichen – eine echte Opposition kann so nicht stattfinden. Und schon wieder was gelernt – Danke auch dafür!

Aber mein persönlich wichtigster Lernerfolg zum Schluss: Sie als unsere gewählte Regierung haben es geschafft, dass ich – wie viele andere auch (mindestens 134.014 Petenten), sich wieder – oder vielleicht auch zum ersten mal – aktiv mit der Politik beschäftigen. Und damit werden wir nicht so schnell wieder aufhören! Ob das für die Parteien der aktuellen Regierung allerdings so positiv ist, mag die Bundestagswahl zeigen. Ich wage es zu bezweifeln🙂 Wir werden von nun an – wie in den letzten Wochen – SACHLICH und DEMOKRATISCH weiterkämpfen. Ich glaube fest an die Demokratie – allerdings ist mir auch klar geworden, dass Demokratie Schwerstarbeit ist.

Zusammenfassend möchte ich daher sagen: Ich danke der derzeitigen Regierung und den regierenden Parteien für die zahlreichen Themen! Wir werden Euch zeigen, was wir von Eurer Politik halten – 134.014 sind noch längst nicht alle!

Christoph Thurner

Einer vom Volk!

PS: Wie man Zensursula ins Real Life bringt…
und: Ich und die Piratenpartei

Written by cthurner

18. Juni 2009 um 23:21

280 Antworten

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  1. Hallo Christoph!

    Schöner Artikel. Mir geht es ähnlich wie dir. Und ich bin dann wohl die Nr. 134.015.

    Steffen

    19. Juni 2009 at 01:51

  2. Hallo Christoph!

    Schöner Artikel. Mir geht es ähnlich wie dir. Und ich bin dann wohl die Nr. 134.015.

    Viele Grüße
    Steffen

    Steffen

    19. Juni 2009 at 01:51

  3. Super artikel. Dem kann ich mich nur anschließen. In meinem Fall ging es sogar so weit, dass ich sogar -aktiv- einer Partei beigetreten bin.

    Leider erschrekt es mich, wenn ich nur daran denke, was bei uns noch so alles daneben geht. Mit dem iNet kenn ich mich halbwegs aus…welchen unsinn stellen die Leute in Berlin in den anderen Bereichen noch an?

    Markus

    19. Juni 2009 at 02:11

    • Dem kann ich nur zustimmen. Das habe ich mich in den vergangenen Monaten auch sehr, sehr häufig gefragt. Wenn alle Gesetze mit der gleichen nicht vorhandenen Sorgfalt gestrickt werden – erschreckend!

      auch Markus :-)

      19. Juni 2009 at 16:45

      • Ebenfalls Markus🙂

        Das war der Grund, warum wir dieses Blog angefangen haben. Irgendwann ist es genug – wir mussten einfach etwas tun, um unserem Ärger Luft zu machen. So kommt man dann plötzlich zu einem Blog…

        Markus
        Wir sind das Volk

        mjuenemann

        20. Juni 2009 at 03:18

      • Schaut euch mal die Bildungspolitik an. Insbesondere die Schulen (aber ganz, ganz genau).

        1000sunny

        20. Juni 2009 at 12:06

    • Richtige Überlegung.
      Man beachte z.B. das aktuelle Waffengesetz.
      Verschärfungen ohne Sinn und Wirkunf, anstatt anzusetzen wo es nötig währe.
      Guter Artikel dazu hier.

      http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/1884569-142-hilfeschreie_vereinsamter_seelen,1,0.html

      Ansonsten kann Ich nur sagen sehr guter Artikel, bitte weiter so.

      TicToc

      26. Juni 2009 at 15:59

  4. […] Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! bei "Wir sind das Volk" […]

  5. Danke für die übersichtliche Aufarbeitung der vielen, vielen interessanten Links zum Thema, denen man sonst kaum folgen kann🙂

    Ich sehe es wie du!

    Viele Grüße!

    M. Ensch

    19. Juni 2009 at 02:14

    • Die Sammlung der ganzen Artikel und Kommentare kostet uns zwar zwischenzeitlich viele Stunden pro Tag, aber Reaktionen, wie diese motivieren uns damit auch zukünftig weiterzumachen!

      cthurner

      19. Juni 2009 at 19:09

  6. Hi, ich kann mich nur anschließen. Bevor ich vor einigen Wochen von der Piratenpartei und damit von diesem und einigen anderen brisanten Themen erfahren hatte war für mich klar: Die Wahlkarte liegt bis zur Europawahl rum und landet dann im Altpapier.
    Insofern: Danke UvdL, ohne Sie hätte ich wohl nicht gewählt und würde auch im Herbst nicht wählen gehen!

    Christian

    19. Juni 2009 at 02:36

  7. Hallo Christoph,

    mir geht es ebenso. Ich kann jeden Deiner aufgezählten Punkte nachvollziehen, selbst den Sinn von die Twitter 🙂

    Ich habe ebenso ein erstes mal die deutsche Gesetzgebungs“kompetenz“(?) kennen gelernt, da „Gesetzgebung“ immer ein sehr abstraktes, trockenes Thema war. Doch das was ich die letzten Wochen erlebt habe gipfelte heute fast in einem Skandal. Habe mich mit 37 Jahren als potentieller Kinderschänder, Mitglied einer „Jugendbewegung“ und Internet-Anarchist diffamieren lassen müssen.

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bisher kaum bis gar nicht politisch interessiert war und daher auch nicht gewählt habe (*shame on me*). Aber nach all dem kann ich heute etwas positives für mich herausziehen: Ich habe bei der Petition mitgezeichnet (sogar sehr früh) und ICH GEHE WÄHLEN! Und zur Not via Briefwahl.

    Gute Nacht *ZENSUR*land, Polit-Filz – wir kommen.

    Schönen Gruss
    Gerd

    Gerd

    19. Juni 2009 at 02:42

  8. […] Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! […]

  9. […] Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! […]

  10. […] Dankschreiben an Ursula v.d. Leyen: Aber mein persönlich wichtigster Lernerfolg zum Schluss: Sie als unsere gewählte […]

  11. Was „die Grünen“ zuerst als reine „Protest-Partei“ für die Atomkraft-Gegner waren, ist die „Piraten-Partei“ für die Politker-Lügen-Gegner.
    Und so wie die Grünen dann auch zuerst als Umweltminister Verantwortung übernommen haben, werden die „Piraten“ hoffentlich bald als „Informationsminister/Onlineminister“ Verantwortung übernehmen. Ganz egal in welcher politischen Koalition.
    Geschichte wiederholt sich eben!
    Ich jedenfalls bereue jetzt schon, der PP bei der Europawahl noch nicht meine Stimme gegeben zu haben!

    Frank

    19. Juni 2009 at 08:49

    • Die nächste Wahl wartet ja schon auf uns. Dank der Grünen kümmern sich heute alle Parteien auch um die Umweltpolitik. Hoffentlich schaffen wir es, dass sich zukünftig alle Parteien ernsthaft mit dem Internet und den neuen Kommunikationsformen auseinandersetzen.

      cthurner

      19. Juni 2009 at 23:38

  12. Hallo Christoph, sehr schön gesagt! Besonders bei der Lobbyarbeit (Deutschen KIinderhilfe, gerade die letzte Meinungsumfrage) ging es mir wie dir. Schöne Grüße!

    Erwin Jurschitza

    19. Juni 2009 at 08:52

  13. „…fing an zu zweifeln und begann mich mit dem Thema zu beschäftigen…“ – wie wahr, wieviele gings es die letzten tage so ähnlich… Danke Ursula v.d. Leyen!

    sweti

    19. Juni 2009 at 08:53

  14. Wirklich mal eine ganz neuer Betrachtungswinkel. Sehr gut geschrieben und viele wahre Worte.

    mountaingrafix

    19. Juni 2009 at 09:00

  15. Als ungefähr Nummer ~350 der Petition muss ich leider auch zugeben, dass ich mich erst jetzt intensiv mit politischen Vorgängen beschäftigt habe. Ein paar Sachen, die ich in der Schule gelernt habe wurden einfach widerlegt. Hier meine Lehren der UvdL:

    – Alle Macht geht von der großen Koalition aus.
    – Gewaltenteilung ist relativ

    Ach und bezgl. Artikel 5:
    Wenn ich Kommunikation vorher verhindere ist das kein Eingriff in Selbige?
    Erzählt mal einem Katholiken, dass das Verhindern einer Geburt kein Eingriff sei.

    Danke, Christoph

    Jan

    19. Juni 2009 at 09:03

    • Verdammt da liege ich ja mit Nummer 558 deutlich dahinter🙂 Markus hat die Nummer 528.

      cthurner

      19. Juni 2009 at 12:09

  16. Danke für den Artikel. Mir geht es da sehr ähnlich. War zwar schon „immer“ politisch interessiert und bin die letzten Jahre auch ein wenig aktiver geworden, aber die Debatten über das Sperr-Gesetz schmeißt mich nun endgültig von der Couch….

    Martin

    19. Juni 2009 at 09:15

  17. […] via Vielen Dank Ursula v.d. Leyen ernst gemeint « Wir sind das Volk. […]

  18. Sehr schöner Artikel🙂

    Casi

    19. Juni 2009 at 09:29

  19. […] Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! (Christop Thurner) Tags: #zensursula, internetsperre, zensurPosted in Politik | No Comments » […]

  20. Danke für diesen wirklich empfehlenswerten Blogeintrag !
    Du machst allen Mut, die sich nach der gestrigen Abstimmung zu diesem Gesetz zurecht im Stich gelassen fühlen.
    Und dass Du so deutlich sagst, „SACHLICH und DEMOKRATISCH“ weiterkämpfen zu wollen, finde ich ganz besonders gut.

    Großen Respekt für Deine Haltung – ich hoffe, dass viele Deinem Beispiel folgen werden.

    Liebe Grüsse !

    Cara

    19. Juni 2009 at 09:35

  21. Klasse Artikel. Gratulation!
    Immer mehr (v.a. gebildete) Menschen finden zu politischem Interesse zurück und beginnen Vorgänge, die vorher „einfach gefressen“ bzw. nicht einmal bemerkt wurden, zu hinterfragen. Das ist prima, davon lebt Demokratie.
    Ich befasse mich seit ca. einem Dreivierteljahr im Zuge der Finanzkrise mit dem Geldsystem. Man stösst da auch auf vielerlei Hinterfragenswertes, was im öffentlichen Bewusstsein nicht gerade übermäßig präsent ist.

    Totontli

    19. Juni 2009 at 09:38

    • Danke, ja es wird wirklich Zeit, dass sich mehr Menschen finden, die sich mit der Politik befassen und engagieren!
      Stimmt auch im Zusammenhang mit der Finanzkrise gibt es einige Themen mit denen man sich mal näher beschäftigen sollte!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 00:40

  22. schön! danke!

    niclas1985

    19. Juni 2009 at 09:41

  23. […] Thurner bedankt sich ganz ernst gemeint bei Ursula von der […]

  24. Vielen Dank für den wundervollen Artikel,
    mir geht es was mein erwachtes politisches Engagement angeht, exakt genauso. Ich werde am Samstag zum ersten mal seit 25 Jahren demonstrieren gehen. (bin ebenfalls 42)
    Demokratie ist Schwerstarbeit … ja, diese Erkenntnis haben wir der aktuellen Debatte zu verdanken
    Danke, Christoph

    The Old Possum

    19. Juni 2009 at 09:48

  25. Eins fehlt deinem Eintrag: Das Unterschriftenfeld! Das würde ich dir gerne unterschreiben.

    Politik hat mich nur passiv interessiert.Nun reflektiere ich die Dinge anders und habe wie einige Vorkommentatoren auch die Befürchtung, dass auf gebieten, von denen ich nichts verstehe, ähnlicher Humbug getrieben wird.
    Die Presse, die Regierung und Lobbygruppen haben doch den normalen Bürger für Dumm erklärt und sogar durch suggestive repräsentative Umfragen vor den (Wahlkampf-)karren gespannt.
    Überzeugungsarbeit ist aber schwer: Meine Frau bekomme ich auch nicht überzeugt, dass hier was schief läuft.
    Mal sehen, ob ich neben meiner Stützunterschrift für die Piratenpartei NRW mit meinen 35 Lenzen noch pol. aktiv werde. Mal sehen…

    Heiko

    Heiko Bernhörster

    19. Juni 2009 at 09:50

    • Hallo Heiko, war mit meiner Frau am Anfang auch nicht ganz einfach aber jetzt ist es mir gelungen und Sie unterstützt mich gerne! Wir brauchen jede Stimme, um gegen diese Missstände zu kämpfen – Du bist herzlich eingeladen🙂

      cthurner

      20. Juni 2009 at 00:46

  26. Dieser Artikel spricht mir aus der Seele!

    lennaron

    19. Juni 2009 at 09:53

  27. Super Artikel, spricht mir aus der Seele! Ich hoffe das die Parteien merken werden, dass Sie damit einige aus der Politikverdrossenheit gerissen haben und jetzt kritischer auf die Arbeit der Politiker geschaut wird.
    Danke für den Artikel!

    Markus

    19. Juni 2009 at 09:57

  28. […] extra erwähnen und überrascht auch keinen wirklich oder? Update: Ihr solltet auch unbedingt den Beitrag von Christoph Thurner lesen und ihm via Twitter folgen […]

  29. Da steht viel Wahres niedergeschrieben. Ich glaube vielen ist es so gegangen.

    Internet FTW!

    Weirdo Wisp

    19. Juni 2009 at 10:09

  30. Sehr schön geschrieben! Vielen Dank dafür!

    vinz

    19. Juni 2009 at 10:13

  31. Wir lernen auch daraus, dass man schlechte Politik so lange treiben kann, bis man es übertreibt.

    Danke für den guten Beitrag!

    Nico

    19. Juni 2009 at 10:14

  32. Das einzige Problem: 134000 sind nicht viele. Die Politik hat den „normalen“ Bürger dermaßen Fehlinformiert. Da kommt man kaum ran.

    Aber zu den 134000: Angenommen alle währen wahlberechtigt, dann ist der Anteil dennoch recht gering. Wenn man dann noch überlegt, dass wir sicherlich vorher nicht alle die selbe Partei gewählt haben, dann….

    Ideen?

    Heiko

    Heiko Bernhörster

    19. Juni 2009 at 10:14

    • @Heiko
      Wenn jeder der 134.014 Petenten in seinem Umfeld (Real Life nicht Internet/Twitter) weitere Personen überzeugt, wird unsere Stimme immer wichtiger. Neben der Wahl ist es viel wichtiger, sich mit jedem einzelnen Abgeordneten zu beschäftigten und ihm die Stimme des Volkes näher zu bringen!
      Demokratie ist Schwerstarbeit!

      cthurner

      19. Juni 2009 at 10:30

      • Es funktioniert…leidlich. Man muss allerdings bereit sein, sich lächerlich zu machen – noch! Aber ich bin zuversichtlich, es wird leichter und leichter werden😉

        sweet.

        sweetspot

        19. Juni 2009 at 19:12

  33. danke!

    hdmn

    19. Juni 2009 at 10:18

  34. Ich möchte mich auch unter jedem Wort dieser Dankbarkeitssagung unterschreiben. Dank des unermüdlichen politischen Engagements von Frau von der Leyen und ihrer ParteigenossInnen bin ich nun endlich auch politisch interessiert geworden.

    Wenn ich früher nicht so recht wusste, welche Partei ich ankreuzen sollte, weiss ich jetzt, welche Partei ich nie im Leben ankreuzen werde (als ein Tipp: ihre Abkürzung besteht aus 3 Buchstaben, eine davon ist U). Und mit mir wissen es die wachsenden Tausende von ehemals politisch passiven Mitbürgerinnen und Mitbürger. Vielen Dank für diese einzigartige Orientierungshilfe bei der immer so schweren Wahl-Entscheidung, wenn es um die Demokratie in Deutschland geht.

    Ich habe auch dank unserer weisen Regierung viele Freunde und Gleichgesinnten gefunden. Und ausserdem – da ich nicht aus Deutschland komme – fühle ich mich nun wieder zuhause, wie in guten alten Zeiten der Sowjetunion, als die Regierung (natürlich, nur den Bürgern zugute) die Bürger kontrollierte und in die Richtung des Lichtes am Ende des Tunnels zu führen pflegte.

    Unter Zensur wächst und stärkt sich die zweite Kultur (sei es nach M.Bachtin, nach H.Ball oder nach J.Baudrillard). Danke, liebe Bundesregierung, auch für diesen grossartigen kulturellen Beitrag.

    Jetzt werde ich keinen Wahllokalgang mehr verpassen, und alle meine Freunde und Bekannten auch.

    Merzmensch

    19. Juni 2009 at 10:23

    • Klingt komisch aber in diesem Fall hoffe ich wir schaffen es, dass Du Dich hier nicht zuhause fühlst – jedenfalls solange es Dich an die guten alten Zeiten in der Sowjetunion erinnert!
      Lasst uns gemeinsam diese Entwicklung stoppen und umkehren. Damit zeigen wir gleichzeitig den anderen Staaten, dass es auch ohne Zensur und Kontrollwahn geht.

      cthurner

      20. Juni 2009 at 00:56

    • Ich hatte meine Kindheit in der DDR-Zeit. Und ich fühle mich ähnlich. Ich bin 1989 in Dresden mit für die Freiheit auf die Straße gegangen. Ich lasse mir das nicht einfach so von irgendwelchen „Internetausdruckern“ wieder kaputt machen.

      Torsten Fehre

      20. Juni 2009 at 03:15

  35. […] Christoph Thurner, Wir sind das Volk (Leseempfehlung!) […]

  36. Den Worten des Bloggers ist nichts hinzuzufügen!

    Rainer

    19. Juni 2009 at 10:28

  37. […] Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! […]

  38. Der Artikel gibt genau das wieder, was ich in letzter Zeit in meinem Bekanntenkreis festgestellt habe. Ich bin voller Hoffnung, dass die Politik endlich die nötige Steilvorlage geliefert hat um sie zu kippen.

    Ich werde etwas dafür tun und soviele Menschen überzeugen wie Möglich. Es reicht!

    Malte

    19. Juni 2009 at 10:38

  39. […] Christoph Thurne: Vielen Dank Ursula v. d. Leyen […]

  40. „Demokratie ist Schwerstarbeit“ – da stimme ich zu.
    Politiker machen nur Murks – lehne ich ab. Die machen genauso viel und genauso wenig Murks wie alle anderen Berufsstände auch.

    (Daher auch nur eine kurze Randbemerkung:
    die Möglichkeit zur Online-Petition ist übrigens auch von diesen das Internet angeblich so gar nicht verstehenden / ernstnehmenden Politikern des Bundestages ermöglicht worden.)

    Ich freue ich mich über Christophs Aufruf zu einem SACHLICH geführter Meinungsstreit in den kommenden Monaten und ggf. Jahren (Evaluationsphase des Gesetzes).
    Mal gucken, ob das klappt. Die Netz-Kampagne der letzten Wochen stimmt mich da wenig hoffnungsvoll. Schrilles Anti-Zensursula Geschrei hat leider auch den ein oder anderen berechtigten Kritikpunkt überlagert.

    Stefan Hennewig

    19. Juni 2009 at 10:49

    • Das die Politiker nur Murks machen, habe ich auch nie behauptet. Viel spannender ist ja die Frage, ob unsere Volksvertreter wirklich das Volk vertreten…

      Für die Möglichkeit einer Online-Petition danke ich den Politikern ausdrücklich, allerdings wenn die Petentin der Petition erst nachdem das Gesetz bereits beschlossen wurde angehört wird, ist auch bei diesem Punkt noch deutlicher Handlungsbedarf.

      Die „Netz-Kampagne“ der letzten Wochen hatte sehr viele gute Artikel, Argumente, Kommentare und Aktionen – leider haben sich auch einige im Ton vergriffen – auf beiden Seiten!

      Viel wichtiger ist dass die berechtigten Kritikpunkte ernst genommen werden und gegebenenfalls diskutiert und argumentiert werden. Das war bis jetzt leider nur in Ausnahmefällen der Fall.

      cthurner

      19. Juni 2009 at 11:13

      • Stimmt. „Nur Murks“ kam in Deinem Artikel nicht vor, klingt aber hier in den Kommentaren schon wieder an.

        Die formale Anhörung der Petentin mag zu spät gekommen sein. Die Einladung zum Gespräch mit Frau von der Leyen vor etlichen Wochen konnte Frau Heine aber aus terminlichen Gründen nicht annehmen. Naja, kann passieren, dann aber bitte jetzt nicht über fehlende Gesprächsbereitschaft der Politiker klagen.

        Und zum letzten Punkt: Annahme berechtigter Kritikpunkte.

        Ich glaube schon, dass hier die Netzgemeinde einiges erreicht hat und auch mit inhaltlichen Punkten durchgedrungen ist. Siehe z.B. „Kontrolle des BKA“:
        http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,626965,00.html
        und letztlich auch die Einzelfallgesetzgebung.

        Meiner persönlichen Meinung wäre da auch noch mehr drin gewesen, wenn sich halt mehr Menschen auf diese inhaltliche (demokratische Schwerstarbeit) konzentriert hätten, statt auf die Kampagne als Selbstzweck.
        Wenn man sich die ersten Entwürfe des Gesetztes anschaut, die zwischenzeitlichen Verschärfungen des Justizministeriums und das jetzt beschlossene Endergebnis, dann können die Netz-Aktiven aber schon stolz auf sich sein.
        Da gibt es zahlreiche Lobbyverbände, die in der Vergangenheit bei anderen Gesetzgebungsvorhaben weniger erreicht haben.
        Herzlichen Glückwunsch.

        Stefan Hennewig

        19. Juni 2009 at 11:35

      • Auch wenn ich glaube, dass wir beide grundsätzlich die gleichen Ziele verfolgen, muss ich nochmals antworten🙂

        Von einem Gespräch erwarte ich ernsthafte Diskussionen, bei denen man sich die Argumente anhört und dann darauf antwortet. Ein solches Gespräch hat leider bis jetzt nicht stattgefunden – und eine einzige Einladung kann ich bei der Menge an Kommentaren, Anfragen und offenen Briefen nicht wirklich als Gesprächsbereitschaft gelten lassen.

        Zur Annahme berechtigter Kritikpunkte. Die jetzige Lösung für die „Kontrolle des BKA“ erfüllt in keinster Weise unsere Forderung. Wir fordern das die Gewaltenteilung eingehalten wird: Richter entscheiden über Gesetzesverstöße und Polizisten (BKA) führen die beschlossenen Maßnahmen durch. Natürlich ist die jetzige Lösung besser als gar keine Kontrolle, aber es handelt sich hierbei um ein Pseudo-Entgegenkommen, damit behauptet werden kann es werde auf die Kritik gehört. Es gibt einfach Themen bei denen ein Kompromiss keine Lösung ist – die geforderte Gewaltenteilung ist trotzdem nicht erfüllt!

        Du hast ja recht, es gab hier und da Aktionen und Kommentare, die sicherlich nicht zielführend waren! Aber im Großen und Ganzen hat eine große Gruppe von Menschen in allen Altersklassen vom Schüler bis zum Rentner gemeinsam (und das ohne Organisationsstrukturen und klare Führung) für das Ziel „Löschen STATT Sperren“ gekämpft.

        Ja, wir können stolz auf uns sein, dass es uns gelungen ist so viele Menschen zu sensibilisieren und zu mobilisieren!

        Nein, wir können nicht stolz auf das erreichte sein – eigentlich gab es nur ein Ziel: Löschen STATT Sperren! Und dieses Ziel wurde nicht erreicht. Mit dem Ergebnis: „Sperren und wenn es das BKA für erfolgversprechend hält evtl. auch mal ein Löschversuch“ können wir nicht zufrieden sein.

        cthurner

        20. Juni 2009 at 01:35

  41. Guter Artikel. Danke.

    Über 134.000 Mitzeichner der Petition. Und das sind nur die, die wissen, dass so was im Internet möglich ist.

    Über 134.000 Wählerstimmen, die einfach ignoriert wurden.

    Über 134.000 Stimmen, die wohl den Regierungsparteien bei der nächsten Wahl fehlen werden.

    Ich kenne da einen Herrn Guido W., der sich schon die Hände reibt und sich über einige Stimmen mehr sicher freut.

    Bleibt nur zu hoffen, dass das ganze noch vors Verfassungsgericht geht.

    Teatime

    19. Juni 2009 at 10:54

  42. […] Tagged with #zensursula, internetsperren, quellen « Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! […]

  43. Danke dir für´s deutlich schreiben ;o} seit gestern bin ich auch in meinen Reihen keine naive Träumerin mehr. Eine kleine Geschichte:
    Zwei Männer sitzen auf einer Bank, daneben ein Hund. Dieser Hund heult und jault und winselt so laut das jeder schaut was da wohl ist. Fragt der eine Mann den anderen: was hat der denn warum jault er denn? Antwort: er sitzt auf einem Nagel! Gegenfrage: warum steht er dann nicht auf? Antwort: Der Nagel sitzt noch nicht tief genug, der Schmerz ist noch nicht groß genug!
    Dein Blog zeigt, endlich ist bei einigen in unserem Land der Schmerz groß genug zum aufstehen. Wenn diese einigen mithelfen, auch außerhalb vom Net das Volk von ihrem Nagel zu holen, damit Politik endlich Volkes Stimme hören kann, dann ist mir um unser Land nicht mehr so bang wie jetzt.
    @HeikoBe: ich bin mit 38 in die SPD eingetreten um, so wie jetzt, zu verändern und zu bewegen was mir im Grundsatz sehr am Herzen liegt. Alleine kämpf ich gegen Windmühlen, aber je mehr Menschen Krusten aufbrechen um so eher erscheint auch wieder der gute Kern.(was nicht heißen soll das ich dich jetzt in die SPD holen will, war nur mein Beweggrund in die Partei zu gehen😉

    Angelika Dorsch

    19. Juni 2009 at 11:05

    • Wer hat zusammen mit der CXU unser Land Verraten?

      und so einer Partei tretest du bei?

      news

      19. Juni 2009 at 13:21

      • Einige versuchen wohl die SPD von innen heraus zu verändern. Was ist daran schlimm?

        zeitzeuge

        19. Juni 2009 at 14:05

      • Weil das in der SPD nicht möglich ist. Der Fisch stinkt dort vom Kopf her. Viele — vor allem junge — SPD-Direktkandidaten für die Bundestagswahl haben die SPD gewarnt. Auf dem Parteitag am Sonntag hat die SPD sehr deutlich gezeigt, was sie von Versuchen hält, eine Mitgestaltung „von innen heraus“ zu ermöglichen. Lass es, damit unterstützt du das Ganze noch weiter …

        Torsten Fehre

        20. Juni 2009 at 03:40

    • Hallo Angelika,
      Schöne Geschichte… und so wahr – aber der Schmerz ist jetzt auf jeden Fall groß genug!
      Es ist meines Erachtens nicht wichtig in welcher Partei (oder ob überhaupt in einer Partei) man für seine Überzeugung kämpft – Hauptsache man macht etwas!
      Ich wünsche Dir viele Freunde, ein dickes Fell, Durchhaltevermögen und vor allem viel Erfolg in Deiner Partei!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 01:47

  44. !

    kosmar

    19. Juni 2009 at 11:05

  45. Noch einer vom Volk sagt Danke, auch an den Autor des Beitrags.

    Borris Häring

    19. Juni 2009 at 11:24

  46. Nummer 513 hier,

    guter Artikel,

    so kann das nicht weitergehen. Mal schauen wann diese Seite hier gesperrt wird

    einervomVolk

    19. Juni 2009 at 11:26

    • Nummer 558 (Christoph) und 528 (Markus) machen auf jeden Fall weiter🙂

      cthurner

      20. Juni 2009 at 01:51

  47. Der Artikel spricht mir aus dem Herzen. Bin ebenfalls 42, seit 5 Jahren beruflich neu aufgestellt und damit erfolgreich. Das Netz und seine Möglichkeiten ist für mich die Zukunft – beruflich wie privat.

    Nach 16 Jahren CDU-Engagement habe ich 1998 der Politik den Rücken gekehrt. In den vergangenen 11 Jahren hatte ich immer Bedenken, was ich wählen soll. Wahlplakate mit Nullaussagen und Spitzenpoltiker mit Pokerface haben nichts mit Politik zu tun.

    Die Twitter-Berichterstattung zu #zensursula hat mich neu sensibilisiert – fernab von Parteien – DANKE an @netzpolitik und die vielen Anderen. Die Demo am Brandenburger Tor hat mir gezeigt, wer die Zeit verstanden hat.

    Die Debatte im Bundestag war für mich super-spannend: CDU-Krogmann mit zitternder Stimme, der Partei-Raisson verpflicht. SPD-Tauss mit klaren Worten, die ich nie vergessen werde. Liberale, Grüne und Linke mit klaren Aussagen, worum es geht.

    Danke, Ursula: Für die Chance, soviel zu lernen. Für die Chance, mit tollen Leuten im Netz darüber zu sprechen. Danke für die Erkenntnis, wo die Demokratie lebt – hier im Netz.

    Thomas Keup

    19. Juni 2009 at 11:30

    • Ich schließe mich dem Dank an @netzpolitik, @spreeblick, @FranziskaHeine, AK Zensur, MOGIS, CCC, Fefe und vielen Anderen an. Weiter so!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 01:55

  48. Hey Christoph!

    Ich teile alle deine Ansichten zu 100%. Ich habe mich bisher auch nie für Politik interessiert aber ich glaub die Zeiten dieses Luxus sind vorbei! Wir können es uns nicht mehr leisten das über unsere Köpfe hinweg entschieden wird.

    Gerrit Fries

    19. Juni 2009 at 12:18

  49. Ich habe im Moment Angst vor der Regierung und das meine ich aus voller Überzeugung.
    Ich werde mit meinen Drei Kindern und meiner Frau ab nächsten Jahr im März nach Schweden ziehen.

    Olaf

    19. Juni 2009 at 12:37

    • Nix für Ungut, Olaf. Aber sind nicht gerade in Skandinavien die Sperrlisten schon seit Jahren aktiv?
      (übrigens ohne nennenswerten Schaden für Demokratie und Meinungsfreiheit!)

      Stefan Hennewig

      19. Juni 2009 at 12:40

      • Für euch viel Glück, aber für Deutschland genau die falsche Lösung.
        Vor Ort muss was passieren…
        …und da bringt es nix abzuhauen.

        Pix

        19. Juni 2009 at 12:47

      • Wann gabs die letzte Diktatur in Skandinavien? Ich frag nur mal. Und welchen positiven Effekt haben die Sperrlisten dort gebracht? Ach.

        Demokratie lebt von Voraussetzungen, die sie selbst nicht garantieren kann, sprach dereinst der Internetaktivist in spe Ernst-Wolfgang Böckenförde. Dass Demokratie Vorraussetzungen schafft, um sich garantiert möglichst schnell und geräuschlos abschaffen zu können, das ist eine Figur, an die er nicht einmal denken konnte.

        Falk Lüke

        19. Juni 2009 at 13:05

      • @Stefan Hennewig: Woran merkt man denn dass die Sperrlisten keinen nennenswerten Schaden für Demokratie und Meinungsfreiheit angerichtet haben? Und wie definierst Du denn einen „nennenswerten Schaden“ für die Meinungsfreiheit?

        cthurner

        20. Juni 2009 at 02:02

    • Dann hast Du ja noch knapp ein Jahr Zeit, mit uns vor Ort zu kämpfen – danach gibt dann es ja noch das Internet🙂

      cthurner

      20. Juni 2009 at 01:59

  50. Ich habe auch die Petition unterschrieben und frage mich wozu, anscheinend hat der Bund seit der Erstellung dieser Homepage nie wieder reingeguckt…

    Aber ein´s kann ich auch unterstreichen, das Politik mir derzeit ziemlich auf die Eier geht und ich froh bin das es wohl vielen so geht.

    Es wird sich wahrscheinlich im September noch nicht auswirken, aber ich hoffe dann in 4 Jahren….

    Gruß
    PIX

    Pix

    19. Juni 2009 at 12:44

    • Na ja, die Petition war durchaus Thema im Bundestag – wir haben nur das Ziel nicht erreicht. Wir haben es in der Hand ab wann es sich auswirkt.

      cthurner

      20. Juni 2009 at 02:05

  51. […] Artikel spiegelt auch meine Gefühlslage […]

  52. Ich bin immer noch geschockt darüber, dass dieses Zensur-Gesetz wirklich durchgekommen ist. Ehrlich gesagt hab ich damit gerechnet, dass den Internet-Ausdruckern kurz vor Schluss doch mal ein Licht aufgeht…

    Aber vielleicht werden die nun geschaffenen Möglichkeiten auch _dringend_ zur Terrorabwehr oder aus ähnlichen Gründen benötigt, die sich leicht vorschieben lassen, wenn es um die Beschneidung der demokratischen Rechte geht

    :-\

    Andreas

    19. Juni 2009 at 13:00

    • Ich hatte auch bis zu letzt noch Hoffnung… nun aber raus aus der Schocklage und auf zur Überzeugungsarbeit!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 02:09

  53. […] man die Überschrift dieses sehr lesenswerten Artikels von Christoph Thurner, wundert man sich nur kurz, bis man ihn ganz gelesen hat [via […]

  54. […] Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! – Offener Brief von Christoph Thurner. […]

  55. […] Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! « Wir sind das Volkwsdv.wordpress.com […]

  56. Ja, man muss unserer Politmischpoke anscheinend wirklich dankbar sein – auch wenn’s schwerfällt. Ich betätige mich schon seit längerer Zeit politisch, auch wenn ich erst vor Kurzem einer Partei beigetreten bin (nein, nicht den Piraten!). Es sind trotzdem noch viel zu wenig Menschen die sich politisch interessieren und engagieren. Aber ich bin „zuversichtlich“, dass unsere Politmarionetten sich weiterhin große Mühe geben werden, noch viel mehr Menschen dazu zu bringen, dies zu ändern…

    Euch für eure Arbeit hier nochmal ein großes Kompliment.

    Der Teuchtlurm

    Teuchtlurm

    19. Juni 2009 at 13:14

    • Wir sollten uns aber nicht nur auf die Mithilfe der Volksvertreter verlassen – etwas Unterstützung von unserer Seite kann nicht schaden🙂

      Danke für das Lob, das motiviert weiter zu machen!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 02:12

  57. […] Auf diese Horror Meldung habe ich einen schönen Blogeintrag von Christoph Thurner gefunden der, wie ich finde, die Situation sehr gut wiederspiegelt. Zum Blog Eintrag […]

  58. Danke.
    Fuer mich auch, in der Vergangenheit CDU oder SPD Wähler:

    Keine CDU oder SPD mehr wählen.

    Blödzeitung kein Wort mehr glauben. Da wurde NIE in den letzten Monaten etwas kritsches geschrieben. Welt ist auch das gleiche Schundmagazin, das nur eins auf serioes macht.

    Piratenpartei bei jeder Gelegenheit wählen oder eine andere, ernstzunehmende Protestpartei, die nicht mit CDU koalieren würde.

    Sich INFORMIEREN! Dank Internet muss ich mich nicht mehr bevormunden lassen.

    ARD / ZDF TV Sendungen keinen Hauch mehr GLauben.

    Keiner Umfrage vertrauen, die man nicht selbst gefälscht hat…

    Wissen, dass jede Politische Aktion aus purem Selbstnutz geschieht…

    und vieles mehr.

    blogfeuer

    19. Juni 2009 at 13:24

  59. Sehr gut.

    Außer, daß ich noch nie auf die Idee gekommen bin CDU zu wählen (dafür natürlich andere Fehler) und dem Familienstand paßt alles haargenau auf mich.

    Heiter weiter

    JackBeauregard

    19. Juni 2009 at 13:39

  60. Sehr schöner Artikel, auch ich kann dem ganzen nur Zustimmen, für mich hat dieses ganze Thema auch eine Menge Klarheit gebracht, auch im bezug auf die idiotische Killerspiel Debatte…

    Jetzt hilft nur weiterkämpfen!!!

    Jens

    19. Juni 2009 at 13:43

    • Leider ist auch die „Killerspiel“ Debatte auch noch lange nicht am Ende – das machen die Politiker aber nur, damit uns nicht langweilig wird🙂

      cthurner

      20. Juni 2009 at 02:26

  61. Vielen Dank für diesen großartigen Beitrag!

    So frustrierend es auch war der Debatte und der Argumentation des Herrn Dörmann und seiner Vorrednerin der CDU zu folgen- die letzten Wochen haben gezeigt, dass sich einiges verändern wird!
    Auch ich möchte mich bei allen Aktiven bedanken!

    Der Sinn von Twitter ist mir auch in den letzten Tagen erst klar geworden…😉

    Gruß
    René

    René

    19. Juni 2009 at 13:44

  62. Ich bin erfreut zu lesen, dass es offenbar vielen anderen genauso erging wie mir. Also lasst uns nicht weiter einfach nur politische Lämmer sein, die man rumschubsen kann. Wie wir sehen, funktioniert Demokratie tatsächlich nur, wenn auch so viele wie möglich mitmachen und das nicht einer kleinen, herrschenden Oberschicht überlassen und sich denken „ach, die werden schon wissen und tun, was gut für mich ist“. Hatte nicht Cicero ein derartiges Staatskonstrukt vor 2000 Jahren schon als etwas gefährlich umschrieben? Also lasst uns doch einfach mal alle aufstehen und was tun. Weil wenn nicht jetzt, wann dann? Was muss noch passieren, damit wir Bürger endlich aufwachen und realisieren, dass unsere Vertreter nicht wirklich mehr einen Bezug zu unserer Realität haben und deswegen wohl kaum geeignete Vertreter für uns sind?

    lukuhlus

    19. Juni 2009 at 13:54

  63. Ich musste überdies auch Lernen, dass selbst politisch Aktive Menschen (Schnittchen Verteilen für die JU) nur schwer für Politik zu begeistern sind – und allesamt keine Ahnung von den aktuellen Themen hatten. (Killerspiele, Netzsperren). Mit der Ausrede wir sind die JU, bitte nicht mit der Bundespolitik verwechseln hatte man die eigene Unwissenheit (zugegeben in einem kleinen polit. ‚Teil-Thema‘) begründet.

    Erik Pöhler

    19. Juni 2009 at 14:04

    • Wie man an diesem Beispiel sieht müssen wir selbst bei politisch aktiven Menschen manchmal ganz von vorne anfangen. Egal jede Stimme zählt!🙂

      cthurner

      20. Juni 2009 at 02:34

  64. Sehr guter offener Brief – hoffentlich kommt er auch an.

    Und an die, die nicht mehr waehlen wollen… gerade jetzt ist die Zeit gekommen um Zeichen zu setzen. Ich wuensche mir einen Einzug der Piratenpartei – genau wie in Schweden.

    Carsten Schlipf

    19. Juni 2009 at 14:30

    • Die Piratenpartei ist mit Verlaub leider nicht unbedingt die große Rettung, zumindest nicht die Deutsche und wenn große Parteien wie dei FDP, Linke und Grüne, die sich hauptsächlich dagegen zogen, nichts ausrichten konnten, kann die deutsche Piratenpartei auch nicht allzu viel ausrichten, Herr Schlipf.

      welr

      19. Juni 2009 at 16:46

      • Aber die Piratenpartei ist dieses Jahr wirklich eine Alternative. Die anderen im Bundestag vertretenen kleinen Parteien haben bewiesen, dass sie auch nicht viel ausrichten können; das ist zwar richtig.
        Aber warum denn dieses Jahr mal nicht „Protest“ wählen? Und zwar eine Protestwahl ohne die Gefahr, dass eine Partei mit antidemokratischen Tendenzen Aufwind bekommt — sondern das Gegenteil davon!
        Ich glaube immer noch daran, dass wir hier gerade dabei sind, Geschichte zu schreiben.

        Torsten Fehre

        20. Juni 2009 at 04:08

    • Jede Stimme, die nicht bei den Nichtwählern, der CDU/CSU oder der SPD ankommt hilft. Ich glaube ja auch nicht an eine kurzfristige Regierungsbeteiligung der Piraten, aber hauptsächlich zählt die abgegebene Stimme: Ein deutliches Signal in die Richtung unserer beiden „Volksparteien“.

      cthurner

      20. Juni 2009 at 02:40

  65. Schön ausgedrückt.
    Geht mir auch so.

    Ranjit

    19. Juni 2009 at 14:45

  66. […] dankt cthurner der guten Zensursula in seinem “Wir sind das Volk” Blog dafür, dass sie ihm […]

  67. […] Während Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer die Politik wiederholt davor mahnt eine ganze Generation1 und zu verlieren, benennet Anke Gröner den letzten Tag,“an dem ich an die freiheitliche Grundordnung, mit der ich aufgewachsen bin, glauben kann.”.  Frank Helmschrott macht sich für eine Abwahl der herrschenden Mächte stark und das Blog “Wir sind das Volk” kündigt an: “Wir werden Euch zeigen, was wir von Eurer Politik halten” […]

  68. Kann das hier nur unterschreiben.
    Guter Beitrag!

    Anja

    19. Juni 2009 at 15:35

  69. Volle Zustimmung. Demokratie fällt nicht vom Himmel, Demokratie muss von Demokraten vor „Demokraten“ verteidigt werden.

    Wichtig ist wirklich, dass wir sachlich und demokratisch bleiben. Wir begeben uns nicht auf das Niveau derer, die wir kritisieren. Aber wir müssen es aus dem Internet heraustragen und noch viel mehr im RL angehen. Sicher bleiben Bloggen und Twittern unverzichtbar, um sich gegenseitig zu informieren, doch jetzt muss der Sprung in die Wirklichkeit kommen. Sprecht die Menschen an, die sich bisher nicht für die Zusammenhänge interessiert haben. Sagt ihnen, dass sie die Gewalt sind, die den Bundestag wählt. Sagt Ihnen: diese Regierung hat gelogen, diese Regierung hat manipuliert, diese Regierung beschädigt unsere Verfassung.

    Hundert Tage sind nicht lang. Sie können aber ein Anfang sein.

    bee

    19. Juni 2009 at 15:37

  70. […] haben erkannt, dass hier etwas vor sich geht, das aktionen und engagment […]

  71. Ein sehr schöner Artikel. Danke!

    Zephy

    19. Juni 2009 at 15:55

  72. Toller Post! Finde mich in so vielen Punkten wieder… Auch ich bin nun aktiver, informiere mich mehr, hinterfrage mehr… bin dem CCC beigetreten und vielleicht demnächst auch den Piraten, mal sehen.

    the geeks shall inherit…

    Frank

    19. Juni 2009 at 15:56

  73. Vielen Dank,

    genau meine Sichtweise!

    MasterCheffe

    19. Juni 2009 at 16:14

  74. Respekt, ein wirklich guter Beitrag. Auch ich werde demnächst der Piratenpartei und dem CCC beitreten. Danke Zensursula

    Lars

    19. Juni 2009 at 16:19

  75. Sehr. sehr schöner, sachlicher und gut geschriebener Artikel. Danke dafür.

    Tom

    19. Juni 2009 at 16:25

  76. Du schreibst mir aus der Seele. Die Internet-Politik unserer ReGIERung habe ich schon lange argwöhnisch beobachtet. Bisher dachte ich aber immer, man hat da als Bürger sowieso keine Chance, etwas zu verändern.

    Die Petition hat meine Ansicht geändert. Auch wenn sie letztendlich ignoriert wurde, hat sie etwas bewegt und das fatale Gesetz zumindest ein wenig entschärft. WIR sind eine Community! WIR sind mittlerweile nicht wenige. Und WIR können gemeinsam wirklich etwas erreichen.

    Für mich hat sich in den letzten Wochen auch etwas geändert. Ich habe viel über unsere Demokratie, Politik, Lobbys und „repräsentative“ Umfragen gelernt. Ich habe mir geschworen, nie mehr im Leben CDU oder SPD zu wählen, so wie ich auch niemals Rechtsradikale wählen würde. Ich bin jetzt den Piraten beigetreten. Es ist sicherlich nur ein erster Schritt in einem langen und mühevollen Kampf für unsere Freiheit, aber ich bin bereit.

    Ich hoffe nur, dass es ein Weckruf war und dass das Interesse der Internet-Community an aktiver Politik jetzt nie wieder abebben wird. Ich hoffe, dass auch unsere jungen Erwachsenen die Gelegenheit ergreifen und ihr Umfeld aktiv mitgestalten werden. Dann schaffen wir das!

    Shred

    19. Juni 2009 at 16:31

  77. Schön zu sehen das man nicht alleine ist.

    Armin Fasold

    19. Juni 2009 at 16:33

  78. Toller Beitrag.
    Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen…

    gReenhOrn

    19. Juni 2009 at 16:36

  79. Sehr guter Artikel. Genauso geht es mir auch. Man hat auch zum ersten mal hier in Deutschland die Internet-Bewegung wirklich wahrgenommen. So eine starke Solidarisierung mit politzischem Hintergrund habe ich in Deutschland zum letzten Mal beim Fall der Mauer erlebt. Damals, als Deutschland es in Deutschland noch wirkliche Freiheit gab.

    Hans

    19. Juni 2009 at 16:36

  80. Sehr guter Artikel, der schön beschreibt, wie so die Denkweise der meisten Menschen in Deutschland ist. Politik – ach, was interessiert mich das – die machen doch eh immer nur das gleiche. Wählen gehen? Ach, wen soll ich denn wählen? – Wissen ist eine Hol-Schuld. Man hat sozusagen die Pflicht, sich in einem demokratischen Land über die Politik zu informieren. Und das kann im aktuellen Fall des neuen Gesetzes auch recht spannend sein. Schreibt euch nicht ab, informiert euch!!!!

    dMc

    19. Juni 2009 at 16:43

  81. Hallo Christoph,
    ein gelungener Erfahrungsbericht, auch ich hoffe, dass die Bundestagswahl ein Aufwachsignal für die Politik bedeutet. Sehr zuversichtlich bin ich angesichts der vielen Menschen, die sich aus der Meinungsbildung verabschiedet haben und den offiziellen Verlautbarungen glauben bzw. sie nicht hinterfragen, jedoch nicht.

    Gruss

    Christoph

    Christoph

    19. Juni 2009 at 16:51

    • Leider ist es nicht einfach die große Masse zu erreichen, die sich nicht für Politik interessiert. Das sollte uns aber auf keinen Fall davon abhalten weiter zu kämpfen.

      cthurner

      20. Juni 2009 at 11:26

  82. Super Artikel! Eine etwas andere sichtweise, aber ich kann mich damit genau identifizieren.

    Was ich erfreulich finden würde, wäre wenn einige Verlinkungen im Text nachgeholt werden – beispielsweise wäre eine Verlinkung auf Bildblog ( http://www.bildblog.de/8741/wer-ist-schon-gegen-kinderporno-gegner/ ) in Bezug auf den Einfluss der Medien sinnvoll, so dass uninformiertere Leser des Beitrags folgen können und sich gegebenenfalls weiter informieren können.

    Viele Grüsse

    lundner

    19. Juni 2009 at 16:56

    • Damit hast Du natürlich Recht. Ich habe einige Links eingefügt. Zusätzlich gibt es auf unserem Blog ja noch die eine oder andere Informationsquelle🙂

      cthurner

      20. Juni 2009 at 11:59

  83. Da hast du sicherlich einer Menge Leuten aus der Seele gesprochen. Sehr treffend beschrieben wie man an zu zweifeln anfängt wenn man mal beginnt nachzudenken. (Ist nicht böse gemeint und heißt sicher nicht das du das bis jetzt nicht getan hast. Doch manchmal braucht man einfach einen Stein des Anstoßes um einer Thematik die notwendige Aufmerksamkeit zu widmen. ;o)
    Danke und weiter so.

    Gruß,
    Markus

    Markus

    19. Juni 2009 at 17:05

  84. guter beitrag. die richtigen worte fuer ein kollektives gefuehl!

    jetzt muss der protest aus dem digitalen in die institutionen und auf die straße, in jedes haus und zumindest als idee in jeden kopf gebracht werden!

    grueße,
    florian

    flocane

    19. Juni 2009 at 17:18

  85. Danke. Toller Artikel.

    So ähnlich ging es mir auch.

    Danke!

    binomsc

    19. Juni 2009 at 17:18

  86. […] noch einige Tage, manche sogar Wochen tun. Und bei wenigen wird das ganze Gewettere sogar bleibende Schäden […]

  87. […] Demokratie ist Schwerstarbeit […]

  88. Dies ist ein sehr schöner Beitrag von dir!
    Mich hat die ganze Aktion mit der Stasi 2.0 und Zensursula auch dazu gebracht mehr über die Politik nachzudenken. Bin mittlerweile auch ernsthaft am überlegen der Piraten Partei beizutreten.
    Mit Twitter geht es mir übrigends ähnlich – mittlerweile nutze ich Twitter mehrmals Täglich. Zuvor wusste ich auch nicht wirklich etwas damit anzufangen.

    Liebe Grüß Moritz

    Moritz

    19. Juni 2009 at 18:02

  89. […] klasse hingegen finde ich das Posting der Volksblogger vom WsdV, die sich offen und ehrlich bei Ursula von der Leyen bedanken für ihre Politisierung, die von Frau […]

  90. […] kommentiert. Doch auch danach dauerte es nicht lange, bis erste Reaktionen kamen: So dankt Christoph Thurner in seinem Blog z.B. der Bundesregierung und anderen für so manche Erkenntnis, die er in letzter Zeit erlangt hat: […]

  91. ein sehr schöner artikel. in allen punkten nachvollziehbar. ich hoffe es geht vielen so und bleiben bei der stange. diese erkenntniss muss gesellschaftliche folgen haben. daumen hoch für deine einstellung.

    conpai

    19. Juni 2009 at 18:12

  92. […] Bitte lest doch mal folgenden Beitrag des Blogs “Wir sind das Volk” zum Thema Internetzensur. Sehr schön! Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! . […]

  93. Bin ganz deiner Meinung.
    Machmal frag ich mich ob die Politik eigentlich nichts besseres zu tun hat, oder einfach mit der aktuellen Situation überfordert ist.

    Keine Macht den Doofen…

    In diesem Sinne, weiter so !

    Arno

    19. Juni 2009 at 18:30

  94. ich hab irgendwie das Gefühl, dass hier langsam etwas heranwächst…

    err0r

    19. Juni 2009 at 18:31

  95. […] “Wir sind das Volk” gibt es einen schönen offen Brief mit vielen Dank an Frau von der […]

  96. DANKE für diesen Brief! DANKE für den Weckruf Fr. v.d. Leyen!

    mpp

    19. Juni 2009 at 19:00

  97. Danke!

    Absolut deckungsgleich und ich sehe nur eine Lösung:
    Ihr werdet einfach alle abgewählt da oben!

    Und, liebe Fr. v.d. Leyen, wenn Sie meinen mit Wahlcomputern könnte man das verhindern. Pech gehabt. Wir passen auf, mischen uns ein und ziehen Konsequenzen.

    Das Superwahljahr 2009 wird zu einem Desaster für die etablierten Parteien.

    Walljet

    19. Juni 2009 at 19:16

    • Wir werden auf jeden Fall Zeichen setzen – ob es allerdings mit einer Abwahl schon in 2009 klappt wage ich zu bezweifeln – dann aber 4 Jahre später und in den Landtagswahlen. Demokratie ist Schwerstarbeit!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 12:04

  98. Gut gegeben, und Recht haben Sie. Nur müssen wir auch alle persönlich aktiv sein – das heißt vor allen Dingen, den Mut zu haben, zu jeder Zeit und überall das zu leben, was wir einfordern.

    horatio

    19. Juni 2009 at 19:28

  99. //like

    werbespott

    19. Juni 2009 at 19:32

  100. danke für einen so autentischen guten beitrag.

    pappnase

    19. Juni 2009 at 19:33

  101. Word mann ! Ich stimme Dir voll und ganz wort für wort zu. Habe meinen Kommentar auch auf http://myblog.de/necrow geschrieben.

    Rock the vote und lasst euch nicht weiter verarschen.

    NeCroW

    19. Juni 2009 at 19:50

  102. Erstmal danke an den Autor. Dass ein langjähriger CDU-Wähler sich die Mühe macht sich durch Blogs und Twitter zu lesen ist sehr erfreulich.

    Das zeigt doch dass wir gute Überzeugungsarbeit geleistet haben.
    Wir müssen jetzt am Ball bleiben und vor allem die Thematik in die Allgemeinheit tragen, zu den chronischen Springer-Bildzeitungslesern, den Tagesschau und RTL-News Zuschauern, leider wird das für uns sehr schwer da die Massenmedien in Print und TV mehrheitlich gegen uns sind.

    Deshalb müssen uns jetzt unbedingt organisieren !!!

    Vielleicht sollte man eine neue Plattform schaffen bei der sich wir uns geschlossen anmelden, spenden, informieren und Aktionen planen können. Eventuell wäre der CCC und der AK-Zensur in der Lage so etwas bereit zu stellen. Auf jeden Fall dürfen wir jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern sollten bis zur Wahl versuchen soviele Menschen wie möglich zu erreichen und zu überzeugen. Jedoch darf unser Hauptaugenmerk nicht nicht aufs Netz beschränkt bleiben sonder draußen auf der Straße.

    00schneider

    19. Juni 2009 at 19:51

    • „das ein langjähriger CDU-Wähler sich die Mühe macht…“ klingt ja wirklich übel🙂
      Ja, die Überzeugungsarbeit hat bei mir funktioniert und jetzt versuchen wir weitere zu überzeugen.
      Bis jetzt funktioniert die Organisation über Twitter, Blogs, MOGIS oder AK Zensur ganz gut. Allerdings sollten wir noch mehr darauf achten, dass die Aussage / das Ziel der Aktionen besser rüber kommt!
      Und auf jeden Fall: weitermachen und ab ins „Real Life“!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 12:26

  103. …beifall + respekt…
    …weiter so…

    Trancefair

    19. Juni 2009 at 19:52

  104. […] auseinandersetzen. Dieses Gefühl beschreibt auch gut der sehr gute Beitrag von Christoph Thurner: Vielen Dank Ursula von der Leyen (ernst gemeint!) mit seinen vielen ,vielen […]

  105. Vielen Dank für diese andere Sicht auf dieses ansonsten in jedem Belang traurige Thema. Wenn das entflammte politische Interesse von mir, Ihnen und vielen anderen kein Strohfeuer ist, war der Angriff auf unsere Demokratie und Grundrechte vielleicht das Beste was der Bundesrepublik seit langem passiert ist.
    Demokratie wurde uns geschenkt bzw verorndnet aber erst jetzt jetzt begreifen einige (mich eingeschlossen) wie schutzbedürftig und fragil unsere Demokratie ist.
    Setzen wir uns nicht intensiv für sie ein, haben wir dieses geschnek vielleicht auch einfach nicht verdient (so merkwürdig das klingen mag).

    Ich persönlich denke, dass das ganze ein Täuschungsmanöver ist. Klärt man technisch Unversierte über die Hintergründe und möglichen Auswirkungen auf, dreht sich bei einigen die Zustimmung zu dem vordergründigen Ansinnen des Gesetzes zum Teil in Wut und Entsetzen.

    Was ist eigentlich schlimmer für unsere Demokratie? Die Einführung einer zensurermöglichenden Infrastruktur oder das Gefühl von den gewählten politischen Vertretern bewusst getäuscht worden zu sein?
    Wie steht hier es mit Hanlon’s razor („Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“)?

    Grüße

    Marc

    Marc

    19. Juni 2009 at 19:58

    • Ich fürchte auch, dass es ein geplantes Täuschungsmanöver ist. Bei der gesamten Diskussion wurden alle Argumente und Expertenmeinungen einfach ignoriert und übergangen. Und das Gefühl bewusst getäuscht worden zu sein, hinterlässt in der Tat einen üblen Beigeschmack. Aber gerade deshalb geht diese Rechnung nicht auf! Wir werden den Verantwortlichen zeigen, was wir davon halten!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 12:41

  106. Chapeau

    Du sprichts mir aus der Seele.

    Hochachtugsvoll

    Babbelgosch

    Babbelgosch

    19. Juni 2009 at 20:12

  107. Super Beitrag. Menschen wie Dich braucht unsere Gesellschaft. Leute wie Ursula… eher nicht.

    Rachel Bartlett

    19. Juni 2009 at 20:12

  108. Bin durch Fefes Blog hier gelandet, ich möchte sagen das ich den Eintrag sehr gut finde und hoffe das die Volksverräter zur Wahl ihre Quittung bekommen. Bin schon eifrig dabei Menschen aus meinem Umfeld für dieses Thema zu sensibilisieren.

    Wir sind das Volk und das Volk muß regieren.

    Leser

    19. Juni 2009 at 20:13

  109. Das nenne ich mal einen positiven Artikel… nicht, weil jemand meiner Meinung ist, sondern, weil tatsaechlich jemand seine Meinung aufgrund von eigenstaendigem Nachdenken geaendert hat. Aufklaerung bringt also doch was – irgendwie aufbauend. Danke dafuer.

    Yuri

    19. Juni 2009 at 20:39

    • Ein wenig nachdenken hilft immer🙂 Aber wir müssen die Argumente liefern und den Anstoß zum Nachdenken geben, dann funktioniert es.

      cthurner

      20. Juni 2009 at 12:48

  110. […] Der 42. Familienvater Christoph Thurner bedankt sich in seinem Blogartikel bei Fr. von der Leyen für die Aufklärung und den Unterricht der letzten paar Wochen. Sehr […]

  111. […] Wir sind das Volk – Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! […]

  112. […] ehemaligen Wähles der schwarzen Pest Posted in Germany, Politics by chris on June 19, 2009 https://wsdv.wordpress.com/2009/06/18/vielen-dank-ursula-v-d-leyen-ernst-gemeint/ Tagged with: censoring, internetsperren, zensur leave a comment « […]

  113. […] Thurner (Wir sind das Volk): Vielen Dank Ursula v. d. Leyen! (ernst gemeint) – Dieser Beitrag spricht (nicht nur) mir aus der […]

  114. […] haben wir festgestellt, die einen früher die anderen später, dass viele Medien (ich würde gern sagen alle, aber ich bin ja kein Journalist im gelebten Sinne) […]

  115. Dieser Artikel spiegelt ungefährt meine Emotionen wieder, ich (41) habe mich bisher nur am Rande für Politik interessiert (C-64 Generation), aber als ich Heute die Meldung bei Heise las und auch die namentliche Stimmenverteilung ansah, wurde mir kreidebleich. In unserer größten örtlichen Tageszeitung stand Heute nur ganz klein auf Seite 1 etwas über das gestrige Waffengesetz, im ganzen Blatt keine Spur von dieser Zensur !!!!). Besonders schlimm empfand ich es, dass Gesetze einfach per „Ablage“ durchgewinkt werden (Linke weiss ich nicht mehr, es war zuviel an Infos), da ist so, als wenn ich eine Meinung per Offline Mail schreibe, sie keiner liest und bei Bedarf kann jeder meine Meinung zu dem Thema in meinem Entwurfsordner lesen aber darauf basiert ein Entschluss !. Erschreckend auch die gähnende leere im Hörsaal (hatte Gestern so gegen 17.00 Uhr in den Live Stream geschaut, kannte eigentlich immer nur volle Sitzplätze vom TV) WO SIND DIE ALLE ?? Ich dachte es werden Punkte besprochen und debattiert, doch da sitzt ein kleines Grüppchen und …..ich war sprachlos warum keiner da war wo es doch um unser Grundgesetz gin, auch darüber dass das Internet genug Informationen über die wirkliche DNS Sperre liefert und unsere Politiker keine Ahnung haben (Das Abgeordnetenblog kannte ich vorher auch nicht und diese Aussage hat mich vom Stuhl gehauen „GAGA-GOGO-TRALA-FITI Wiefelspütz “ ) (ausser Herrn Tauss, den habe ich die letzten Wochen im mein Herz geschlossen, einer der ein Arsch in der Hose hat und die I-Net Sprache versteht, direkt am Volk ist ) Je mehr ich mich einlas, desto tiefer wühlte ich in dem Sumpf, ich kann meine Gedanken der letzten Tage immer noch nicht richtig verarbeiten und es fällt mir ein Film dazu ein „Das grosse Erwachen“. Meine Stimme wird die Piratenpartei bekommen – 100 %.

    Michael

    19. Juni 2009 at 21:10

    • Also Tauss hab ich auch ins Herz geschlossen, je mehr sie ihn fertig machen, heute in der faz gestern in der Bild, desto mehr wird er bei „uns“ eine Ikone.

      Freiligrad

      19. Juni 2009 at 21:34

    • Es ist in der Tat erschreckend, dass die Bundestagssitzungen nichts anderes als Showveranstaltungen sind. Der Herr Tauss durfte immerhin NACH der Abstimmung noch einmal reden. Es ist einfach unglaublich wie das Ganze funktioniert. Die Initiatoren des Gesetzes sind nicht mal anwesend… und so weiter… Ich fürchte wir haben noch einen langen Weg vor uns… Ich bin dabei!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 13:00

  116. Danke für Deinen Beitrag..
    Ich hatte bis zuletzt noch den etwas naiven Glauben dass die von mir gewählten Volksvertreter sich vielleicht zumindest ansatzweise mit dem auseinandersetzen, was hier zur Zeit passiert. Ok – Entweder gibt es kein Verantwortungsgefühl mehr, sondern nur noch den Wunsch nach „Macht“ oder aber geballtes Desinteresse und Inkompetenz.
    Beides ist mit meinem Demokratieverständnis nicht einmal ansatzweise kompatibel. Ja, ich habe nicht bei der Europawahl mitgemacht, denn ich wurde nicht einmal gefragt, ob ich dieses Konstrukt einer „Gemeinschaft“ annehme. Warum also dann abstimmen?
    Aber bei der nächsten Wahl werde ich dabeisein…

    Mehr als 130.000 Stimmen werden wohl den „Grossen Parteien“ nicht wehtun, aber sie werden ihnen dennoch fehlen.

    Es ist an der Zeit aufzustehen….

    HB-Männchen

    19. Juni 2009 at 21:12

    • …und bis dahin bleibt noch genug Zeit um aus 134.000 Stimmen deutlich mehr zu machen!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 13:01

  117. Hallo an alle,

    wir – eine Handvoll Unbenannter – möchten folgende Idee zur Debatte stellen:

    http://netzpartei.wordpress.com

    Das Netz

    19. Juni 2009 at 21:14

    • Annonyme Demokratie? Meines Erachtens funktioniert die Demokratie nur, wenn man zu seiner Meinung steht – mit seinem Namen!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 13:06

  118. Dir vielen Dank für diesen Artikel.
    Ich habe in meinem Wählerleben Grüne und SPD gewählt, und mich genauso dafür geschämt, es jemals getan zu haben. Jemals geglaubt zu haben, dass sich vielleicht doch von oben mit den „richtigen“ Leuten etwas verändern kann, denen ich brav alle vier Jahre mein Stimmchen gab.
    Ich fand die letzten sechs Wochen auch sehr stimulierend, und was das mit Twitter soll, hab ich auch erst am vergangenen Montag kapiert, als ich anfing die Hash_Tags #zensursula und #iranelection zu verfolgen.

    Demokratie ist ein zu hohes Gut, um sie den Parteien zu überlassen.
    Es wird ein langer, steiniger Weg sie zurück zu gewinnen.
    Aber auch mir haben die letzten Wochen Hoffnung gemacht.
    Actio und Reactio, – vieles ist in Gang gekommen, und das Netz ist unser freies Medium. Immer noch, denn wir haben noch technische Reserven.
    Die Jungen kommen nach, begreifen in was für einer Welt wir leben, wer die Fäden zieht, wer profitiert und wie die #Erde dabei zugrundegeht.

    Freiligrad

    19. Juni 2009 at 21:24

  119. Wow. Sie haben die CDU bisher für die beste Wahl gehalten?! Das ist, mit Verlaub, wirklich ein wenig peinlich. Nicht erst seit dem Zugangserschwerungsgesetz.

    Schade allerdings, dass CDU-Abgeordnete weit weniger medienkompetent und belehrbar sind, als einige ihrer Wähler. Irgendwo her bekommt diese Partei eine Riesenmenge Fürsprechern, denen einfach noch nicht aufgefallen ist, was für einen arroganten, konservativen Haufen sie da wählen.

    Was mich deshalb um so mehr erstaunt, ist das große Feedback hier. Ich hatte beim lesen des Textes am Trackback, der mit dem Kommentar „Das geht sicher vielen so“ arg gezweifelt. Zumal die Pläne der Leyen seit November bekannt sind, nicht erst seit gestern.

    Hundertvierunddreisigtausend. Eine Summe von Zeichnern, mit der ich niemals gerechnet hätte. Ich bin wirklich mal gespannt, wie viele von denen potentielle CDU-Wähler sind.

    In diesem Sinne. Nichts für ungut, Glückwunsch zum Erkenntnisgewinn.

    j4k3

    19. Juni 2009 at 21:36

    • Simmt, es ist ein wenig peinlich, aber man wir ja älter. Trotzdem haben mich die Alternativen bis jetzt auch nicht wirklich überzeugt. Immerhin weiß ich jetzt schon mal wen ich auf keinen Fall wähle🙂
      Nach den Erfahrungen der letzten Wochen ist erkennbar, dass die Bild Zeitung auf jeden Fall seinen Teil dazu beiträgt.
      Viel wichtiger ist, wie viele wir bis zur Wahl noch überzeugen können!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 13:22

  120. Auch ich schließe mich an, ein sehr guter Artikel.
    Bei Mir ging die die Lampe mit EU Verfassung und Lissabonvertrag an. Denn dort haben unsere Eliten einen Teil ihrer blöden Ideen her, den anderen Teil saugen sie sich selbst aus den Fingern. Und was noch schlimmer ist, dieses und andere Damoklesschwerter hängen immer noch bei uns ( DEM VOLK )über dem Kopf.
    TsTs was man nicht alles macht um an der Macht zu bleiben.
    Gruss ULI

    U.Schirmer

    19. Juni 2009 at 21:45

  121. […] article from someone reflecting about the recent events regarding the Internetzensurgesetz: “Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)!” — it’s pretty nice […]

  122. Klasse geschrieben! Der Artikel spricht mir förmlich aus der Seele. Mir erging es sehr ähnlich und ich bin in den letzten Wochen von Tag zu Tag mehr „politischer“ geworden. Auch ich Danke Zensursula dafür.

    Heimdall

    19. Juni 2009 at 22:08

  123. Danke für die Stellungsnahme ich kann mich den nur anschließen nur die Partei meiner bisherigen Wahl hatte einen anderen nahmen

    halut

    19. Juni 2009 at 22:19

  124. Hallo Christoph,

    Du sprichst mir aus der Seele und auch ich befinde mich in fast gleicher Situation (46 Jahre, 2 Kinder, konservativ geprägt und inzwischen komplett geläutert). Ich werde morgen an der Demo in München im Anzug mit Krawatte teilnehmen, auch um zu zeigen, dass hier nicht nur eine kleine Gruppe „junger Leute mit dem Wunsch nach unkontrolliertem Freiraum“ in Erscheinung treten sondern dass auch die sogenannten „Leistungsträger“ und Stammwähler ihre Toleranzgrenze sehr genau kennen.

    Peter

    19. Juni 2009 at 22:35

    • Hallo Peter,

      das mit dem Anzug finde ich genau richtig! Es ist ja leider so, dass man in unserer Gesellschaft erst ernst genommen wird, wenn man ein gewisses Alter (und einen gewissen Status) erreicht hat. Darum ist es besonders unsere Generation, die in den 40ern, die „Elterngeneration“, der man zugesteht, dass sie verantwortung tragen kann (das gilt aber natürlich auch für die noch älteren), die „erste Generation C64“ – unsere Generation hat die Aufgabe, dieser Bewegung den notwendigen Rückhalt zu geben.
      Damit es eben nicht so aussieht, als wenn hier „nur ein paar junge wilde Internetliebhaber“ revoltieren. Sondern um deutlich zu machen, dass es hier um eine sehr ernst zu nehmende Bewegung aus der Mitte des Volkes geht.
      Christoph und ich haben uns schon vor einiger Zeit auf „politischen Aktivismus möglichst immer im üblichen Business-Anzug“ geeinigt – um genau das zu erreichen.

      Markus
      Wir sind das Volk

      mjuenemann

      19. Juni 2009 at 23:30

  125. Das spricht mir aus der Seele!

    Tricoder

    19. Juni 2009 at 23:02

  126. Ein absolut treffender Beitrag, der in ALLEN deutschen Zeitungen, die sich zur Verfassung der Bundesrepublik bekennen, auf der Titelseite erscheinen sollte (muss !).

    Ich lebe schon längere Zeit in Moskau und habe gerade auch mit deutschen Behörden zu tun, die, um sich aus der Schusslinie zu bringen, gegen jedwedes Gesetz verstossen. Dazu werde ich im August einen separaten Blog (mit harten Fakten) bringen, damit jeder mal sieht, wie demokratisch und gesetzeskonform das deutsche System ist.

    Ich war früher ’stolz‘, ein Deutscher zu sein (eben wegen der Verfassung und des GG), aber da war es nicht erlaubt, so etwas öffentlich zu sagen. Heute schaue ich nur noch herabwürdigend auf diese Politiker- und Beamtenkaste, die die Freiheit (der Bürger -> des Volkes -> des Staates) aufgegeben und sich einen Staat im Staat geschaffen hat, den niemand kontrollieren kann.

    Und ich hasse es mittlerweile, wenn ein deutscher Politiker, der den IQ einer Scheibe Brot hat, gegen andere Länder wegen ‚Demokrativerletzungen ätzt‘, aber in Deutschland jedwedes Zensurgesetz mitträgt.

    Wenn Politiker im Bundestag abstimmen, die noch nicht einmal wissen, über WAS sie da gerade abstimmen, dann frage ich mich, was das noch mit einer Demokratie zu tun hat. Deutschland sollte sich fragen, ob es nicht längst eine Demokratur geworden ist.

    Noch vielmehr sollte sich dies jeder Bürger in Deutschland fragen ! Ich treibe Aufklärung bei meinen Eltern (mittlerweile ehemalige CDU-Wähler [nochmals Dank an Frau Leyen + Herrn Schäuble]…) und wenn ich zu Besuch bei Ihnen bin und wir ein ‚Bierchen‘ trinken gehen, sehe ich es als meine erste Pflicht an, die Leute in der Kneipe aufzuklären. Ich kann nur sagen, wirklich die wenigstens haben Ahnung, was da in Berlin so ‚abgeht‘. Und es ist immer wieder schön, dieses ‚Wirklich ?‘-Erlebnis zu bekommen.

    In diesem Sinne. Vielleicht sollten die Piraten/FDP/Grünen (obwohl da haben ja auch viele mitgestimmt) immer direkt neben SPD/CDU ihr Stand aufbauen, das wirkt, vor allem, weil die (SPD/CDU) absolut keine Ahnung haben.

    Marc

    19. Juni 2009 at 23:04

    • Das geht mir genauso. Ich habe sogar schon Lieferanten politsche Diskussionen „aufgedrängt“ und es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell das Kopfschütteln beginnt und die „Wirklich?“ Nachfragen kommen. Also: weiter machen und jeden ansprechen – sind interessante Gespräche!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 13:31

  127. Union erklärt Kinderpornos zu Kunst…

    Der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen und die zuständige Berichterstatterin Dorothee Bär machen sich ernsthafte Sorgen um die Urheberrechte von Kinderpornoproduzenten.
    In einer Pressemitteilung der CD…

    AllesVerboten.org

    19. Juni 2009 at 23:50

  128. Erstmal danke das es Leute wie dich gibt, das lässt Mut zur Hoffnung.

    Demokratie muss von jeder Generation neu erkämpft werden. Die palamentarische Demokratie ist aus meiner Sicht gescheitert, wenn man sie das Ergebnis der Stimmen anschaut:

    http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180—-p_17_abst_nein.html#abst_verhalten

    Das ist wie wenn ich nur Bremse und Gas kenne. Entweder dafür und dagegen. Wir sollten sowas wie Liquid Democracy einführen.

    http://wiki.piratenpartei.de/Liquid_Democracy

    Schau doch mal bei mir vorbei🙂.

    redwolf2222

    20. Juni 2009 at 00:11

    • Gescheitert ist auf jeden Fall die Idee der großen Koalition!
      Ist ja eine spannende Idee, die allerdings mündige und interessierte Wähler voraussetzt – und daran arbeiten wir ja gerade erst🙂

      cthurner

      20. Juni 2009 at 13:38

  129. […] Christoph hat hier einen absolut lesenswerten Post geschrieben. Wir müssen alle irgendwann einmal wachgerüttelt werden und einsehen, dass nicht alles, was man uns erzählt auch wirklich das Beste für uns ist. Es ist halt nicht alles Gold was glänzt. […]

  130. Schöner Artikel, hoffentlich haben noch mehr ähnliche Erfahrungen gemacht. Demokratie ist halt Arbeit, aber was man reinsteckt bekommt man auch wieder raus.

    Topas

    20. Juni 2009 at 00:30

  131. Hallo erst mal…
    ich verfolge die Geschehnisse schon eine weile und muss feststellen das wir als Erwachsene Menschen immer mehr bevormundet werden und in der Meinungsfreiheit eingeschränkt werden…mit Vorratsspeicherung, Zensur in den Medien , die Abhöraktionen von Handy / Telefon , die Ausspähungen der Konten und jetzt die Zensur des Internets. Ich weiß nicht genau was ich davon halten soll und warum trägt der Deutsche in jeder Karikatur eine Schlafmütze? alle meckern nach der Wahl aber immer gewinnen die selben großen und wenn sie nicht gewinnen, bilden sie eine Koalition und sind doch die Gewinner. und wenn man jemanden fragt „sag mal was hältst du davon das man dich heimlich ausspioniert?“ bekomme ich immer die selbe Antwort „ich habe doch nichts zu verbergen!“ bin ich paranoid? wenn es mir vorkommt als würde ich in China oder in der DDR Leben wo jeder den nächsten überwacht?? wie lange darf ich noch meine Meinung haben? und das grösste ist ich bezahle sie dafür mit den steuern ..das macht keinen Spaß mehr. Wir leben in einer Diktatur und Polizeistaat mit Politiker die ihre Daseinsberechtigung suchen, weltfremd sind und in ihrer Welt leben die von anderen finanziert wird denen es vorgegaukelt wird sie hätten auch was davon.Man schwimmt mit dem strom und ärgert sich..

    whisler

    20. Juni 2009 at 00:50

    • “ich habe doch nichts zu verbergen!”

      Ja traurig aber war… diese Aussage muss ich auch ständig hören. Meistens sind es aber dann die selben Leute die schreien „Google ist böse und spioniert dich aus“

      Scheint das die weiterverbreitete Meinung vorherrscht, dass der Staat immer nur das beste für seine Bürger will.

      Ich für meinen Teil vertraue einem kapitalistischen Unternehmen, im Moment, lieber meine Daten an, als unserem Staat.

      Jochen

      20. Juni 2009 at 13:33

    • Na ja, in einer Diktatur leben wir noch nicht!
      Das Argument „Ich habe nichts zu verbergen“ ist in der Tat schwer zu widerlegen, aber es geht! Braucht Zeit und Geduld – also die Energie aus der Verärgerung nutzen und anfangen die Mitmenschen zu überzeugen! Das dauert zwar aber die aktuelle Politik hilft dabei und liefert uns jeden Tag neue Argumente!🙂

      cthurner

      20. Juni 2009 at 13:43

  132. Ja, gelernt habe ich auch! Sehr viel zu DNS und dem OpenNIC Project – Naja und irgendwie habe ich auch das Gefühl der Realität näher gekommen zu sein.

    bxathcx

    20. Juni 2009 at 01:21

  133. Ich, 34 Jahre / 2 kleine Kinder und seit Jahren politisch aktiv
    und genauso lang politisch allein gewesen, verneigt sich und
    sagt Danke.

    Gleichzeitig balle ich noch stärker die Faust und kämpfe nun
    nicht mehr alleine für die freie Zukunft unser Kinder.

    Nochmal Danke !

    Thorsten

    20. Juni 2009 at 04:25

  134. […] Mehr für meine christdemokratischen Leser Verfasst von Robert Koop Eingeordnet unter ganz was anderes ·Schlagworte: Internetzensur, Mediengestalter, Ursula von der Laien Leave a Comment » […]

  135. […] Gesetz wurde beschlossen. Aber ich habe auch einiges gelernt in letzter Zeit (danke auch an “Wir sind das Volk“): Ich habe gelernt, dass eigentlich eh schon alles entschieden ist und die Abgordneten im […]

  136. Hallo,

    danke für diesen guten Artike. Er bestärkt jeden der der selben Meinung ist und versucht mit demokratischem Geist zu kämpfen.

    Gruß
    Ch.F.

    Christian Fischer

    20. Juni 2009 at 09:23

  137. […] Wir sind das Volk – Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! […]

  138. Besser hätte man seinen Dank nicht ausdrücken können. Daumen hoch!

    Lars Haise

    20. Juni 2009 at 09:30

  139. Dankeschön für diesen Artikel, ich würde jetzt gerne aufstehen und Beifall klatschen!

    stefan

    20. Juni 2009 at 10:34

  140. Hey, toll formuliert !
    Willkommen in der Realität😉

    schwarzrotgold

    20. Juni 2009 at 10:58

  141. […] via Wir sind das Volk – siehe auch “Vielen Dank Ursula v. d. Leyen (ernst gemeint)” und die WsdV-Linkliste zu […]

  142. Diesen grandiosen Brief haben hier schon so viele gelobt, dass eine weitere Wiederholung eigentlich überflüssig ist. Ich möchte trotzdem noch eine beisteuern: Spitze!

    Godwi

    godwi

    20. Juni 2009 at 11:26

  143. Sehr guter Beitrag, danke!

    schubi

    20. Juni 2009 at 12:00

  144. […] wenn es noch mehr so kapieren wie er hier, dann wird die gelebte und gefühlte Demokratie in diesem Land endlich wieder in die richtige […]

  145. […] …weiterlesen […]

  146. Der offene Brief spricht mir aus der Seele.
    Erst gestern habe ich zu einem Kollegen gesagt, dass ich mich bis jetzt noch nie so für Politik interessiert habe wie im Moment. Hierfür DANKE!
    Leider sind die nicht so Internetaffienen Menschen sich überhaupt nicht bewusst was in der Politik zur Zeit abgeht. Piratenpartei wird ins Lächerliche gezogen und meine Appelle bei der nächsten Bundestagswahl doch mal seine politische Meinung zu überdenke und nicht so konservativ zu wählen wird mit Aussagen wie „Meinst du bei nem anderen wird es besser??“ abgeschmettert.
    Nicht nur durch die Zensursula Debatte, sondern auch schon zu beginn der „Wirtschaftkriese“ viel mir die durchweg negative und beeinflusste Berichterstattung der Medien auf. Zur Meinungsbildung ziehe ich nun lieber kontroverse Diskussionen im Internet her oder die wenigen guten Talkrunden im ZDF. Bei denen mir nichts vorgekaut wird sonder ich zwischen gut und böse selbst wählen kann.

    DANKE
    Jochen

    Jochen

    20. Juni 2009 at 13:26

    • Hallo Jochen, bitte gib nicht auf, sondern versuche weiterhin deine Kollegen und Freunde zu überzeugen – die aktuelle Politik liefert uns jeden Tag neue Argumente🙂 Nur so geht es und wir ändern wirklich was!

      cthurner

      20. Juni 2009 at 13:49

  147. wunderbarer artikel! hab beschlossen, die nächsten tage eine kleine bürokompatible präsentation zu basteln. analog diesen „lustigen“ präsentationen. denke mal, damit können wir auf jeden fall noch mehr leute zum nachdenken und diskutieren anregen. über ideen und anregungen würde ich mich sehr freuen und noch viel mehr über eine verlinkung des teils, wenns dann mal fertig ist.

    udo

    20. Juni 2009 at 15:39

  148. Vielen Dank für diesen Artikel!

    Auch ich habe mich seit der Petition intensiver mit Politik befasst und mir lief es eiskalt den Rücken runter, als ich sah, wie sie funktioniert und welche Mittel (Diffamierung, Lügen etc.) verwendet werden, um seinen Willen durchzusetzen.

    Wir alle werden vielleicht nicht morgen oder übermorgen die Welt verändern, denken wir aber immer daran „Steter Tropfen höhlt den Stein“.

    Viele Grüsse
    Carsten

    Carsten

    20. Juni 2009 at 15:47

  149. Yupp!

    Max

    20. Juni 2009 at 15:49

  150. Wenigstens etwas gutes hat es denn ja gehabt. Leute mischen sich wieder mehr ein, nur so kann Demokratie funktionieren.

    LordRillrich

    20. Juni 2009 at 16:10

  151. Mit das Beste, was ich bisher an persönlicher Stellungnahme zum Thema #zensursula gelesen habe. Danke für diesen Artikel, der sicher vielen aus dem Herzen spricht, die bis dato das Netz zur politischen Information noch nicht so intensiv genutzt hatten.

    Mir ging heute Mittag sehr viel Ähnliches durch den Kopf, als ich bei der Mahnwache vor dem Hamburger Rathaus dabei war und dachte, so tragisch das klingt, im Prinzip muss man denen, die für das unsinnige und unsere Verfassung missachtende Netzzensurgesetz gestimmt haben, sogar noch dankbar sein, weil sie Hundertausende Menschen „wachgerüttelt“ und für den demokratischen Einsatz (wieder-)gewonnen haben und noch gewinnen werden.

    Markus

    20. Juni 2009 at 16:40

  152. […] noch ein extrem interessanter Blogeintrag, der deutlich macht, dass die komplette Zensursula-Debatte auch eine extrem gute Seite hat. Die […]

  153. Ihr werdet euch noch wünschen wir wären Politikverdrossen.
    2:20 PM Jun 18th from Tweetie

    343max
    Max Winde

    @343max habe ich nichts hinzuzufügen.

    westernworld

    20. Juni 2009 at 17:04

  154. Ich danke dir für den Artikel. Es ist schön zu lesen, dass wir das Volk der Erde immer bewusster werden. Wir werden uns unserer Situation und Chancen bewusst und das ist gut so, denn viel länger sollten wir nicht schlafen.

    Wenzel M.

    20. Juni 2009 at 17:43

  155. […] dass ich nicht alleine bin, es also Hoffnung gibt. Beispielsweise gibt es einen bemerkenswerten offenen Brief des ehemaligen CDU-Wählers Christoph Thurner, der die Gemütslage meiner Generation wunderbar […]

  156. […] Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! […]

    Ohne Worte: « HansCustom

    20. Juni 2009 at 17:56

  157. Danke. Mir geht es genauso.

    Bärbel

    20. Juni 2009 at 18:19

  158. […] Unbedingt weiterlesen: Wir sind das Volk: Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! […]

  159. […] noch ist. Nur die wenigsten Bürger wissen um die Tragweite der  beschlossenen (rechtlich und inhaltlich noch sehr umstrittenen) Internetsperren oder um den Aufbau der Infrastruktur für eine […]

  160. […] Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! […]

  161. […] Politik, Zensursula Einen äußerst interessanten und guten Brief hat Christoph Turner unter Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! geschrieben. Auf jeden Fall […]

  162. […] statt sperren Danksagung an Ursula […]

  163. […] Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! […]

  164. Christoph,
    einfach Klasse, dein Artikel!

    Auch mir sprichst du aus dem Herzen, auch ich wurde von Urseli angefixt, (nach 30 Jahren) wieder politisch aktiv zu werden.
    Und auch ich habe mich in meinem Blog bei ihr bedankt (nicht ganz so höflich wie du😉

    Sie hat einen fatalen Fehler begangen: sie hat sich ohne jegliche Sachkenntnis und rein aus wahlkampftaktischen Gründen mit einer Gemeinde angelegt, die nicht nur auf die BILD als Informationsquelle angewiesen ist.

    Es ist schon besorgniserregend, dass Poltik auf diesem Niveau abläuft.
    Klar machen zum ändern!

    Arno

    arnarscho

    20. Juni 2009 at 22:04

    • Danke!

      Wenzel M.

      20. Juni 2009 at 22:09

    • Hi Arno,
      ja, das war keine gute Idee von unserer Lieblingspolitikern; ich gehe jede Wette ein, dass mit dieser Reaktion keiner gerechnet hat🙂
      Mal sehen was (und vor allem wie viele) wir bis zur Wahl noch erreichen können!

      cthurner

      21. Juni 2009 at 11:19

  165. […] dass du uns vorgeführt hast, wie erfolgreiche Politik in einer demokratischen Gesellschaft gemacht wird. Das war sehr beeindruckend und ein wichtiges gesellschaftliches Signal. […]

  166. Die Anzahl der Teilnehmer sollte deutlich größer sein…ich denke und hoffe, dass das mehr als 130000 so oder zumindest so ähnlich machen!

    mr.gene

    20. Juni 2009 at 22:57

  167. […] Artikel-Links Einmal der Herr Strobl von derCDUdann noch die Frau Kolb vonder SPD.katholische JugendVielen Dank Frau von derLeyen. […]

  168. […] In diesem schlimmen Umfeld hat Christoph Thurner die positiven Erkenntnisse rund um die Zensur-Diskussion zusammengefasst. Wohltuend, amüsant, gut nachvollziehbar – zur Lektüre empfohlen!https://wsdv.wordpress.com/2009/06/18/vielen-dank-ursula-v-d-leyen-ernst-gemeint/ […]

  169. […] Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! Liebe Ursula v.d. Leyen, liebe Bundesregierung, der heutige Tag war zwar ziemlich frustrierend: Das Gesetz, gegen das […] […]

  170. Erschreckend – so viele Einträge von Leuten meiner Generation, die halbwegs gebildet erscheinen und nicht schon längst verstanden haben, dass die Politik NICHT für das Volk gemacht wird.

    Schön – dass wenigstens einige von euch aufgerüttelt wurden. Ich habe übrigens auch die Petition mit meiner Stimme unterstützt.

    Wenn nicht wir, die Mediengeneration, etwas ändern – wer soll es dann tun? Geht wählen und wählt kleine Parteien. Nur rund 16% der Wahlberechtigten in Deutschland haben die CDU gewählt, der Rest der „Koalition_um_möglichst_viele_Steuergelder_einzuheimsen“ hat sogar noch weniger Stimmen bekommen. Es besteht durchaus noch Hoffnung! Wenn diese auch durch Herrn Barroso und dessen Verbindungen zur Wirtschaft stetig schrumpft. Warum das so ist? http://www.jungewelt.de/2009/06-06/006.php (Der Artikel ist gut, die Quelle entspricht nicht zwingend meiner politischen Orientierung.)

    Alle Menschen, die ein besseres Leben wünschen, sollen aufsteh´n!

    Tobi_G

    21. Juni 2009 at 10:36

    • Da muss ich Dir leider Recht geben – es ist mir auch etwas peinlich, dass ich nicht schon länger aufgestanden bin – eigentlich hätte ich es besser wissen sollen – aber besser spät als nie!
      Heftiger Artikel! Der Lobbyismus ist auch meiner Meinung nach eine der gefährlichsten Entwicklung in der Politik!

      cthurner

      21. Juni 2009 at 11:59

  171. Ich kann diese Worte nur mit den eigenen unterschreiben. Cool, dass Du das hier mal zusammengefasst hast.

    Martin

    21. Juni 2009 at 12:05

  172. +1🙂

    Erikmitk

    21. Juni 2009 at 12:09

  173. Perfekt auf den Punkt gebracht!

    Martin

    21. Juni 2009 at 12:11

  174. Sehr gute Zusammenfassung meiner Gedanken! Und das beste Kommentar zu diesem Thema.

    Ruben

    21. Juni 2009 at 13:22

  175. Wie schon der Kabarettist Erwin Pelzig letztens schon sagte: „Würden Wahlen etwas bewirken, wären sie schon längst abgeschafft worden …“

    Jetzt schnell noch ein paar marode Firmen, deren Manager man vorher hofiert hat, vor der Wahl mit Steuergeldern zuscheißen, damit die vom Arbeitsplatzverlust gefährdeten Mitarbeiter aus Dankbarkeit noch das Kreuzchen an der richtigen Stelle machen obwohl sie wenige Wochen nach der Wahl trotzdem auf der Straße stehen werden.

    Ich verstehs einfach nicht mehr …

    Markus

    21. Juni 2009 at 13:29

    • Da irrt der Herr Pelzig aber – das geniale an unserer Demokratie ist, dass die Wahlen sehr wohl etwas bewirken können! Es ist unsere Aufgabe möglichst viele Mitbürger zu überzeugen – die aktuelle Politik liefert uns genügend Argumente! Auf keinen Fall aufgeben, nur so können wir was verändern!

      cthurner

      21. Juni 2009 at 21:19

  176. […] es momentan genug gute Artikel im Internet zur “Zensurgesetz” Thematik, z. B fand ich den hier ganz […]

  177. Schöner Beitrag, vielen Dank dafür!
    Ich werde ihn heute Abend noch auf meinem Blog verlinken.
    Bei Twitter passiert dies ja sowieso.

    Robin

    21. Juni 2009 at 13:36

  178. […] Was man aus der Situation alles lernen kann  Tags:Überwachung, Entscheidung, Internet, Internetsperre, Petition, Sperre, Zensur, […]

  179. […] im Gegenteil, in vielen Menschen erwachte während der letzten Monate das Interesse an Politik auf jene ungemein inspierierende und motivierende Art, wie auch mein eigenes politisches Interesse […]

  180. sehr guter Beitrag, jeden Satz kann ich nachvollziehen und unterschreiben, viele Grüße

    aebby

    21. Juni 2009 at 14:05

  181. Der Artikel spricht mir aus der Seele! Vielen Dank für die offenen Worte.
    Mein 19-jähriger Sohn und ich diskutieren endlich leidenschaftlich über Politik und wir haben dabei ähnliche Positionen.
    Dafür auch meinen Dank an Zensursula!😀

    Bernd

    21. Juni 2009 at 14:46

  182. […] feier dieses und dieses und dieses und dieses tages ein paar neue shirts […]

  183. […] über zunehmende Politikverdrossenheit in diesem Land. Einen schönen Artikel dazu gibt es von Christopher Turner, der gerade durch dieses Nichterhörtwerden politisch aktiv wird. Danke Frau von der Leyen, und […]

  184. […] ganz zum Schluß noch einen Beitrag von Christop Thurner. Einem 42 Jahre alten Unternehmer, seit 5 Jahren selbständig, 2 Söhne, 9 und 11 Jahre alt und […]

  185. Glückwunsch zur gelungenen Zusammenfassung, vor allem, wenn man bedenkt, wann du ihn geschrieben hast. Ich selbst war am z-Day nicht in der Lage, mich auf positive Gedanken zu bringen, was dieses höchst gefährliche Gesetz angeht. Nun ist das vorbei. Ich werde alles mit demokratischen Mitteln mögliche tun, damit meine Kinder (noch nicht geboren) in einem freien Land aufwachsen können. SO sieht es nicht aus.

    Björn

    21. Juni 2009 at 17:08

    • Danke Björn, ich hatte und habe immer noch große Angst, dass das aufflammende politische Interesse mit der ohne Zweifel sehr schmerzhaften Niederlage entweder wieder frustriert einschläft oder noch schlimmer jetzt radikal oder militant wird. Beides darf nicht passieren. Wir brauchen viel Zeit und Geduld – solche Veränderungen lassen sich nicht in einigen Wochen realisieren!

      cthurner

      21. Juni 2009 at 21:27

  186. Super Artikel, tolle Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Wochen und der Entwicklung eines neuen politischen Selbst. Mir geht und ging es in vielen Punkten sehr ähnlich.

    Stefan

    21. Juni 2009 at 17:37

  187. […] erste Artikel ist von Christoph Thurner (Twitter, Blog), der ganz wunderbar beschreibt, wie er in den letzten […]

  188. […] letzten Monate sehr schön zusammengefasst und beschrieben was er daraus gelernt hat: “Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)!” […]

  189. […] Reaktion erfahren. Neben zahlreichen Blog-Einträgen – unter anderem hier, hier, hier und hier – dem flotten Song “Zensursula” gab es auch außerhalb des Internets öffentliche […]

  190. […] – inklusive der dort gesetzten Links. Ja, Mutti, auch du, nimm dir mal die Zeit🙂 Es geht um Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! aus dem Wir-sind-das-Volk-Blog sowie diesen Eintrag des Handelsblatt-Weblogs. Ich weiß gar nicht […]

  191. […] eine gute uebersicht so ziemlich alles, was sich zu diesem thema im netz bewegt bieten die beiden vom “wir sind das volk” blog. geordnet nach staedten inkl. einiger, guter artikelempfehlungen. achja, unbedingt auch und immer wieder zu empfehlen ist christoph thurners denkwuerdiger dank an ursel. […]

  192. Ich würde mich zwar schon seit etwas längerem als „politisiert“ bezeichnen, erkenne mich aber trotzdem sehr gut wieder in diesem Artikel. Und die Kommentare zeigen ja, das es vielen so geht. Soziale Bewegungen bilden sich und erstarken an Schlüsselereignissen. Die Debatte um das Netzsperrengesetz scheint ein solches gewesen zu sein.

    Vielen Dank – nicht nur für diesen Beitrag, sondern für alles, was ihr hier mit eurem Blog macht!

    High Tech Lowlife

    22. Juni 2009 at 08:57

  193. Das QualitätsjournalistenPolitikerMarken-Versagen…

    Eindrucksvoll hat die Politik in den letzten Wochen und Monaten bewiesen, daß sie vom Bürger noch weniger Ahnung hat als der Qualitätsjournalist vom Leser oder die Marke vom Konsumenten. Allen dreien aber ist gemeinsam, daß sie endlich ihren kleinsten …

  194. […] Blog-Beitrag von Christoph Thurner beschäftigt sich damit, dass aus den Ereignissen der letzten Wochen sehr viel gelernt wurde […]

  195. Genauso erging es auch mir. Auch ich bin U.v.L dankbar für das Augenöffnen. Meine Sichtweise hat sich gravierend geändert. Und politisch passiv war einmal, meine aktive politische Mitarbeit hat jetzt begonnen. Spät, aber besser wie gar nicht.

    Sven

    22. Juni 2009 at 13:27

  196. Ich wehre mich auch, kämpfe für die Demokratie ! Die Zensur ist nur ein Beispiel von vielen!
    Kameraus auf öffentlichen Plätzen, biometrische Personalausweise, Telefondatenspeicherung etc..

    Als Jäger und Sportschütze kriminalisieren mich jetzte die Parteien nach dem Neuen Waffengesetz. Artikel 13 unverletzlichkeit der Wohnung gilt für uns nicht mehr.

    Überhaupt, denkt mal darüber nach wer die Grünen politsch aufgebaut hat (Trittin vormals KBW , etc…..). PDS – die Linke – SPD geht nach links, CDU schielt nach SPD Stimmen.. etc. wir sind auf dem Wege zum Denunzianten Staat ! AOK will dass Ärzte beurteilt werden (Ich bin kein Arzt ! o.ä.)

    Schön alles überwwechen und Freiheiten einschränken.
    Und dann sich jhinstellen und 60 Jagre GG feiern ?

    Ich kotze, aber ich kämpfe demokratisch, solange das noch geht.

    Michael Matuscjek

    22. Juni 2009 at 13:43

  197. […] sich in diesem Sinne bei der Minifam bedankt. Wer sich bis hierher durchgekämpft hat, kann sich dieses andere Dankesschreiben ruhig auch noch durchlesen. Dessen Autor ist aber bei weitem nicht der einzige außer mir, der so […]

  198. […] Nun kann man echt nur abwarten und Teedrinken.Aber einen Richtig netten Artikel habe ich soeben auf Zwei aus dem Volk sagen Ihre Meinung gefunden. Sehr lesenswert.Ich für meinen Teil werde mich nun erstmal dem VDR witmen Dom […]

    Sputnik3.de sixpacks-Blog

    22. Juni 2009 at 23:51

  199. Kann ich genauso unterschreiben. Bisher war ich eher mäßig politikinteressiert hab aber nie eine Wahl versäumt. Nun aber dank dieser ganzen Zensursula Diskussion ist mir zum ersten Mal bewusst geworden wie in der Politik trotz völliger Ahnungslosigkeit auf Standpunkten beharrt wird und man nicht bereit ist trotz Warnungen von diversesten Fachleuten auch nun ein minimum davon abzurücken. Ich hoffe das es noch viel mehr Leute gibt die hierdurch mal wachgerüttelt wurden.

    Markus

    23. Juni 2009 at 11:20

  200. auch wenn ich die 100.ste bin …
    vielen dank für diese zusammenfassung …
    weiter so!

    solanumdulcamara

    23. Juni 2009 at 12:01

  201. […] Mir geht es nicht allein so. Auch dem Selbstverständnis nach Konservative erwachen nun mit Bauchweh und Wut und beginnen sich zu regen. Möge es ein Zeichen der Hoffnung sein! […]

  202. Das Medium Internet bietet eine – vergesst mal eure Rechte, alle einschließlich Datenschutz etc. – ideale Plattform für alle Legislativen und Exekutiven um gezielt sein Volk zu überwachen – mit oder ohne Zensur. Zudem ging es vorerst lediglich um Kinderpornografie. Zum einen ist Kinderpornografie – und das ist das allerletzte, übelste, abgrundtiefste was die Menschheit jemals hervorgebracht hat – ein wirtschaftlich lukrativer Markt, der Millionen umsetzt; zudem muss bzw. wird er auch bedient – Angebot und Nachfrage. Eine Sperrung, würde diesen Markt letztendlich nur verdrängen, und auch ein weltweites Agieren gegen Kinderpornografie im Netz, würde nichts bringen, dann erhält der User das Material auf anderen wegen. Sperrung hin oder her, man muss das Übel im Keim ersticken – Sexueller Missbrauch von Kindern lässt sich nach einer Studie der Berliner Charité durch eine gezielte Therapie pädophiler Männer eindämmen. In dem nach Angaben der Klinik weltweit einmaligen Forschungsprojekt haben bisher 20 Männer, die sexuelle Neigungen gegenüber Kindern verspürten, eine Spezialtherapie beendet. Es haben sich dort auch Frauen gemeldet.

    Unabhängig davon – ja, es wird bzw. wurde zensiert, lediglich zum Thema Kinderpornografie – wäre der Staat, bzw. unsere Nachrichtendienste etc. egal ob Zensuren oder nicht, sowieso in der Lage alles zu überwachen – und um das geht es doch.

    Ausserdem stehen wir kurz vor den Wahlen – ist doch immer das gleiche – und das Thema zieht in der Bevölkerung, denn es geht um unsere Kinder.

    Habe selber die Petition unterzeichnet, und bin jetzt aber auch nicht so über das Abstimmungsergebnis verdutzt – was erwartet ihr, dass sind Politiker.

    In diesem Sinne, einen schönen Sommer.

    Linus Pusteblume

    23. Juni 2009 at 20:39

  203. […] Vielen Dank Ursula v.d. Leyen (ernst gemeint)! Wenn sie auch viel Mist verzapft hat, hat sie doch eines erreicht: Viele Menschen überdenken ihre Positionen und gerade junge Menschen wurden politisiert. […]

  204. ich finde es super, dass die politik so viel leute im moment „aufweckt“ und sicher ist auch dass wir als EIN volk agieren müssen und so auch was verändern können.
    dein brief is klasse. vor allem auch für skeptiker super geeignet …
    auch ich habe mich gefragt wie ein paar pixel (in form eines stopschildes) gegen kindesmissbrauch schützen sollen ?!
    aber es geht ja nicht ums ausmerzen, sondern um das berühmte „aus den augen aus dem sinn“ prinzip.
    leider merkten das haufenweise leute und trafen sich am 20.juni vor dem willi brandt haus um gemeinsam und friedlich dagegen zu demonstrieren.

    weitere infos und öhm geistreichen „dünnschiss“ auf meinem twitter
    heiße dort Jack D@nielz
    wer mich adden mag , gerne

    das gleiche bei facebook.
    http://www.facebook.com/jack.danielz

    greez jd

    Daniel Liedtke

    26. Juni 2009 at 14:09

  205. Super Artikel! Könnte von mir sein (wenn ich so gut schreiben könnte :-)) Ich bin übrigens 42, habe drei Kinder und finde es prima, zu dieser „Jugendbewegung“ zu gehören. In diesem Sinne: weiter so!

    HiJoe

    2. Juli 2009 at 13:40

  206. […] wenn es an dieser Stelle vielleicht nicht so gut hinein passt, aber mit der “Danksagung an Ursula v.d. Leyen” von Christoph Thurner konnte ich mich persönlich sehr gut identifizieren und hätte […]

  207. Dorothee Bär – hmm ja, genau – die Frau die gern zensiert:

    http://auerochse.wordpress.com/2009/09/10/dorothee-bar-zensiert-bei-facebook/

    Eine Kleinigkeit – aber sie zeigt, welch Geistes Kind manch Bundestagsabgeordneter ist.

    uuups

    15. September 2009 at 19:42

  208. […] Reaktion erfahren. Neben zahlreichen Blog-Einträgen – unter anderem hier, hier, hier und hier – dem flotten Song “Zensursula” gab es auch außerhalb des Internets öffentliche […]

  209. […] noch ist. Nur die wenigsten Bürger wissen um die Tragweite der  beschlossenen (rechtlich und inhaltlich noch sehr umstrittenen) Internetsperren oder um den Aufbau der Infrastruktur für eine […]

  210. […] Lassen wir am Ende noch sinnbildlich dafür einen Herren zu Wort kommen, der das wunderbar in einen Brief gepackt hat… zu finden ist er hier: Vielen Dank Frau von der Leyen. […]


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